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DOSB startet E-Sports gGmbH: Nationalteams & Förderung ab 1. Juni

DOSB gründet E-Sports gGmbH

Der Dachverband handelt vor dem Hintergrund der seit Jahresbeginn geltenden Gemeinnützigkeit für E-Sports im Vereinssport.
Otto Fricke im Deutschen Haus von Milano/Cortina 2026
Otto Fricke im Deutschen Haus von Milano/Cortina 2026
© picture-alliance/Team D/SID/Frank May
Der Dachverband handelt vor dem Hintergrund der seit Jahresbeginn geltenden Gemeinnützigkeit für E-Sports im Vereinssport.

Vor dem Hintergrund der seit Jahresbeginn geltenden Gemeinnützigkeit für E-Sports im Vereinssport hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen seine Positionierung zum Themenfeld E-Sports angepasst. Der Sport-Dachverband gab am Freitag die Gründung der DOSB E-Sports gGmbH bekannt, diese werde am 1. Juni ihre Arbeit aufnehmen.

DOSB formt E-Sports-Allianz

Ziel der DOSB E-Sports gGmbH sei es, „gemeinsam mit bestehenden Akteuren aus E-Sports, Gaming, Sport, Politik und Gesellschaft nationale Strukturen und Projekte zu entwickeln, die Leistung, Haltung und Community miteinander verbinden“, teilte der Dachverband mit.

Leon Ries, Vorstand Jugend im DOSB, erklärte: „E-Sports und Gaming sind für Millionen junger Menschen selbstverständlicher Teil ihrer Lebensrealität. Als organisierter Sport sehen wir darin die Chance, Bewegung, Leistung, Gemeinschaft und Werte auch im digitalen Raum sichtbar zu machen und gemeinsam mit bestehenden Akteuren Verantwortung für positive Entwicklungen zu übernehmen.“

E-Sports gGmbH koordiniert Nationalteams

Im Fokus der DOSB E-Sports gGmbH stehen laut Verbandsangaben zunächst u.a. die Koordination und Betreuung deutscher Nationalmannschaften bei ausgewählten internationalen E-Sports-Nationenwettbewerben oder die Entwicklung nachhaltiger Leistungs- und Förderstrukturen.

Die DOSB E-Sports gGmbH verstehe sich dabei „ausdrücklich nicht als Ersatz bestehender Strukturen, sondern als Plattform für Kooperation, Koordination und nationale Verantwortung“.

Laut dem DOSB-Vorstandsvorsitzenden Otto Fricke gehe es „nicht um kurzfristige Trends, sondern um die Frage, wie Sport auch in Zukunft gesellschaftlich relevant bleibt und junge Menschen erreicht.“