Im Vorjahr gab es nur zweimal Bronze – diesmal will das erfolgsverwöhnte Rennsport-Team des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) bei der WM wieder mehr Erfolge feiern. Man reise mit „großem Optimismus“ zu den Titelkämpfen im polnischen Posen, sagte Bundestrainer Arndt Hanisch: „Es heißt nun, die guten Leistungen, die wir im Laufe der Saison gezeigt haben, hier bei der Weltmeisterschaft noch einmal zu wiederholen.“
Kanu-WM Posen: K4 jagt Gold – Bundestrainer voller Optimismus
Rennsport-Kanuten vor WM optimistisch
Am Mittwoch starten die Wettkämpfe auf dem Maltasee, bis Sonntag wird um die Medaillen und Titel gepaddelt. Trotz einiger Probleme durch gesundheitliche Ausfälle in der Vorbereitung in Oberschleißheim sieht Hanisch das Team gut gerüstet. „Das Trainingslager verlief insgesamt gut“, sagte er: „Aktuell sind alle Athletinnen und Athleten gesund und fit, sodass wir in den geplanten Besetzungen an den Start gehen können.“
Besonders im Fokus steht traditionell der Kajak-Vierer der Männer. Der K4 kämpft in der Besetzung um den Titel, die 2024 Olympia-Gold in Paris gewann. Bei der WM im Vorjahr in Mailand war das Paradeboot um Schlagmann Max Rendschmidt allerdings am Podest vorbeigepaddelt.
Enge WM-Konkurrenz im Kajak
Im Kajak-Bereich gehe es bei Männern und Frauen inzwischen „immer enger“ zu, warnte Hanisch: „Wenn da nicht alles absolut perfekt passt, kann es bei einer WM auch schnell mal sein, dass man ohne Medaille nach Hause fährt.“ Dennoch sei man „positiv gestimmt“ und gehe die Rennen „sehr zuversichtlich“ an.
Die WM ist der Saisonhöhepunkt der deutschen Kanutinnen und Kanuten, langfristiges Ziel sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.