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Weltmeisterin Eifler mit emotionalem Geständnis

Weltmeisterin lässt tief blicken

Fechterin Larissa Eifler erinnert sich an eine schwere Phase in ihrem Leben zurück. Auch dank professioneller Hilfe wurde die 27-Jährige überraschend Weltmeisterin.
Fechterin Larissa Eifler (l.)
Fechterin Larissa Eifler (l.)
© picture-alliance/Kessler-Sportfotografie/SID/Jürgen Kessler
Fechterin Larissa Eifler erinnert sich an eine schwere Phase in ihrem Leben zurück. Auch dank professioneller Hilfe wurde die 27-Jährige überraschend Weltmeisterin.

Auf dem Weg zu ihrem Weltmeistertitel hat Fechterin Larissa Eifler schwierige Zeiten durchgemacht. So musste die 27-Jährige wegen der verpassten Qualifikation für die Olympischen Spiele in Paris nach einer Blinddarm-OP schwer kämpfen.

„Ich bin nach dem Training regelmäßig im Auto zusammengebrochen und habe geweint“, sagte Eifler im Podcast „Sportstunde“.

Mit Psychologin zu WM-Gold

Sie entschied sich für eine Pause vom Fechten. Im Nachhinein „wahrscheinlich das Beste, was mir passieren konnte“, sagte Eifler. Unterstützung habe sie bei einer Sportpsychologin gesucht. „Es ist keine Schwäche, sich Hilfe zu holen. Im Gegenteil – das ist eine Stärke“, betonte sie.

Die psychologische Arbeit hat sichtbar gefruchtet: Bei den Weltmeisterschaften in Hongkong gewann Eifler zuletzt sensationell Gold mit dem Säbel. Die Qualifikation für die Sommerspiele 2028 in Los Angeles will sie gelassener angehen als beim letzten Mal: „Wenn ich Spaß am Fechten habe und mir selbst vertraue, kommen die Ergebnisse meistens ganz von allein.“