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Irres Comeback: Pidcock holt Cross-Country-WM-Gold

Pidcock krönt sich zum Weltmeister

Während Pidcock seinen zweiten Titelgewinn feiert, kommt der Straßenrad-Star Mathieu van der Poel nie richtig ins Rennen.
Zweimaliger Mountainbike-Weltmeister: Tom Pidcock
Zweimaliger Mountainbike-Weltmeister: Tom Pidcock
© picture-alliance/CTK/SID/Michal Cerveny
Während Pidcock seinen zweiten Titelgewinn feiert, kommt der Straßenrad-Star Mathieu van der Poel nie richtig ins Rennen.

Mountainbike-Olympiasieger Tom Pidcock hat am Sonntag in Val di Sole (Italien) zum zweiten Mal nach 2023 den WM-Titel in der olympischen Disziplin Cross-Country gewonnen. Der Brite setzte sich vor seinem Landsmann Charlie Aldridge (+17 Sekunden) und dem Kanadier Cole Punchard (+31 Sekunden) durch.

Van der Poel nur Rang 30

Der niederländische Straßenrad-Star Mathieu van der Poel fand nie richtig in den Wettkampf und beendete das Rennen auf Rang 30 (+4:40 Minuten).

„Ich bin am Freitag im Training ziemlich heftig gestürzt und hatte im ersten Umlauf Rückenprobleme. Ich hatte Glück, dass das Tempo nicht höher war“, sagte Pidcock sichtlich bewegt. „Aber der Rücken hat gehalten und ich konnte zur Spitze zurückkehren, bevor ich in den letzten beiden Runden alles gegeben habe, was ich in mir hatte.“

Pidcocks starke Aufholjagd zur Spitze

Pidcock, der auf der Straße im Trikot des Teams Q36.5 unterwegs ist, startete nur aus der fünften Reihe: Die Reihenfolge basiert auf den Ergebnissen der Saison im Weltcup, in dem er in diesem Jahr nur ein einziges Mal gestartet war. So musste der 27-Jährige bis zur vierten von acht Runden warten, um zur Spitze des Rennens aufzuschließen. In der siebten Runde setzte sich Pidcock endgültig ab, als er Aldridge bei einem der letzten Anstiege des Kurses distanzierte.

Pidcock, der bei der vergangenen Tour de France den neunten Platz in der Gesamtwertung erreichte, war 2021 und 2024 Olympiasieger im Mountainbike geworden.