Die deutsche Gruppe hat bei der Heim-WM in der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt am Main die Medaillenränge im Gerätefinale mit fünf Bällen verfehlt. Alina Datsenko, Anja Kosan, Alina Ott, Helena Ripken und Anna-Maria Shatokhin kamen am Sonntag in der Frankfurter Festhalle mit 25,400 Punkten auf den achten Rang. Gold gewann Brasilien (29,450) vor China (28,900) und Bulgarien (28,400).
RSG-Heim-WM Frankfurt: Deutsche Fünf-Ball-Gruppe nur Achter
RSG-WM: Deutsche Gruppe mit fünf Bällen auf Rang 8
DTB-Team stürmt in beide Finals
Am Vortag hatte die deutsche Gruppe im Mehrkampffinale positiv überrascht und war als Viertplatzierte nur hauchdünn am Podium vorbeigeschrammt, während sich Spanien den Titel gesichert hatte. In den separaten Quali-Wertungen kam das Aufgebot des Deutschen Turner-Bundes (DTB) mit fünf Bällen ebenfalls auf Rang vier, mit drei Reifen und zwei Paar Keulen reichte es für Rang sechs. So sicherte sich die Mannschaft die Teilnahme an beiden Gerätefinals. Die Entscheidung mit drei Reifen/zwei Paar Keulen wird am Sonntag ab 14 Uhr ausgetragen.
„Wir sind super stolz, dass wir das geschafft haben, und einfach nur glücklich, hier zu sein“, hatte die deutsche Mannschaftskapitänin Ripken nach dem gelungenen Wettkampftag am Samstag gesagt.
Bei der WM im vergangenen Jahr in Rio de Janeiro war die deutsche Gruppe im Mehrkampf Achter geworden, die Gerätefinals wurden jeweils knapp verpasst. RSG-Teamchefin Isabell Sawade hatte im Vorfeld der Heim-WM erneut die Top acht im Mehrkampf als Ziel ausgerufen – diese Vorgabe wurde deutlich übertroffen.