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Ruder-WM: Deutschland-Achter im Finale – Medaille winkt

Ruder-WM: Achter im Finale

Über weite Strecken hält das deutsche Großboot im Halbfinale bei den Favoriten mit. Bereits am Nachmittag geht es um die Medaillen.
Der Deutschland-Achter auf der Bosbaan
Der Deutschland-Achter auf der Bosbaan
© AFP/SID/IRIS VAN DEN BROEK
Über weite Strecken hält das deutsche Großboot im Halbfinale bei den Favoriten mit. Bereits am Nachmittag geht es um die Medaillen.

Der Deutschland-Achter hat bei der Ruder-WM in Amsterdam das Finale erreicht. Das einstige Flaggschiff des Deutschen Ruderverbands (DRV) fuhr im Halbfinale in 5:25,88 Minuten zwar nur die insgesamt siebtbeste Zeit, zog als Dritter seines Laufs hinter Titelverteidiger Niederlande und Olympiasieger Großbritannien aber locker ins Finale der besten sechs ein und peilt dort bereits am Nachmittag das erste WM-Edelmetall seit 2019 an.

Achter hält lange mit Favoriten

Auf der Traditionsrennstrecke Bosbaan hielt das deutsche Großboot um Steuermann Jonas Wiesen bis 1500 m bei den beiden Favoriten mit, nahm dann aber ordentlich Tempo raus und kam letztlich mit einem Rückstand von zwei Bootslängen und 5,11 Sekunden ins Ziel. Die Gastgeber aus den Niederlanden sicherten sich mit dem knappen Halbfinal-Sieg die beste Bahn für das Finale (13.38 Uhr/sportschau.de) und damit einen kleinen Vorteil gegenüber den Briten.

Bei der WM im Vorjahr hatte Deutschland noch komplett enttäuscht und das Finale verpasst. Hoffnung auf eine Medaille machte zuletzt EM-Silber, in Varese waren Anfang August die beiden großen WM-Favoriten Niederlande und Großbritannien jedoch nicht am Start. Langfristiges Ziel sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Der Frauen-Achter hatte das Finale verpasst.