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Deutscher Doppelvierer landet WM-Coup - und rettet Bilanz

WM-Silber für deutschen Doppelvierer

Bei den Titelkämpfen in Amsterdam schließt das Quartett an seine EM-Leistung an. Die drei anderen deutschen Viererboote gehen leer aus.
Bei den Titelkämpfen in Amsterdam schließt das Quartett an seine EM-Leistung an. Die drei anderen deutschen Viererboote gehen leer aus.

Der deutsche Doppelvierer der Männer hat bei der Ruder-WM in den Niederlanden Silber gewonnen. Auf der Bosbaan im Amsterdam sicherten sich Marc Weber, Felix Heinrich, Jonas Gelsen und Ole Hohensee Platz zwei.

Deutscher Ruder-Vierer holt Silber

Das Quartett, das noch bei der EM im italienischen Varese ganz oben gestanden hatten, musste sich mit einer Zeit von 5:34,46 Minuten in einem engen Rennen nur Italien (5:33,60) geschlagen geben. Bronze ging an Großbritannien (5:35,40).

Bei den Frauen fuhr das deutsche Boot um Maren Voelz, Juliane Faralisch, Johanna Debus und Frauke Hundeling auf Platz sechs und konnte damit nicht an den EM-Silbererfolg anknüpfen. Weltmeisterinnen, wie schon 2025, sind die Niederlande vor Großbritannien und den USA.

DRV verpasst weitere Medaillen

Zuvor musste sich bereits der Männer-Vierer ohne Steuermann um Jasper Angl, Mark Hinrichs, Benedict Eggeling und Rene Schmela mit Platz vier begnügen. Auch der Frauen-Vierer mit den EM-Silbermedaillengewinnerinnen Hannah Reif, Paula Hartmann, Annabelle Bachmann und Pia Greiten ging mit Rang sechs leer aus.

Vor Abschluss der Wettkämpfe am Sonntag, bei denen unter anderem Olympiasieger Oliver Zeidler den Titel anvisiert, steht der DRV damit bei drei Medaillen. Zuvor waren die Paraathleten Kathrin Marchand sowie Jasmina Bier und Paul Umbach zum Weltmeistertitel gerudert. Bei der WM im Vorjahr in Shanghai holte Deutschland einmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze.