Radstar Mathieu van der Poel geht seine historische Mission bei der Mountainbike-WM mit einer großen Portion Gelassenheit an. „Natürlich will ich diesen Titel meiner Sammlung hinzufügen“, sagte der Niederländer vor dem Rennen in der olympischen Disziplin Cross-Country am Sonntag (15.15 Uhr) in Val di Sole in einer Medienrunde, aber: „Wenn es dieses Jahr nicht klappt, gibt es hoffentlich eine weitere Chance.“
Rad-Star vor historischer WM-Mission: "Ein wichtiges Ziel"
Rad-Star vor historischer WM-Mission
Van der Poels Jagd aufs Regenbogentrikot
Van der Poel fehlt in seiner beeindruckenden Karriere nur noch das Regenbogentrikot auf dem Mountainbike. Auf der Straße triumphierte der 31-Jährige in Glasgow 2023, ein Jahr später auch im Gravel, im Cyclocross siegte der Allrounder bereits acht Mal. Die Titel aller vier Disziplinen zu holen, ist noch niemandem gelungen.
Der Mountainbike-Titel sei „ein wichtiges Ziel“, sagte van der Poel: „Es wäre allerdings zu einfach zu sagen, dass ich diesen Titel brauche, um eine erfolgreiche Karriere zu haben. Ich werde nicht mit Enttäuschung auf meine Karriere zurückblicken, wenn ich nie Weltmeister werde.“
Starke Konkurrenz für van der Poel
Der Ausnahmefahrer ist in den italienischen Alpen zu einer Aufholjagd gezwungen, er startet in der fünften Reihe. „Das reduziert meine Chancen“, sagte van der Poel, der starker Konkurrenz ausgesetzt ist. Neben dem Franzosen Adrien Boechis, der ihn beim letzten Weltcup schlug, stehen auch der zweimalige Titelträger Alan Hatherly (Südafrika) sowie der zweimalige Olympiasieger Tom Pidcock (Großbritannien) am Start.
Aus Deutschland sind unter anderem Luca Schwarzbauer und Maximilian Brandl dabei.