Sportmix>

Drama im Weltcup: Ricarda Funk holt Silber im Kajak-Cross

Erfolgserlebnis für Funk

Die Olympiasiegerin von 2021 kommt im Cross immer besser zurecht - der Sieg in der Disziplinwertung winkt.
Ricarda Funk paddelt sich aufs Treppchen
Ricarda Funk paddelt sich aufs Treppchen
© AFP/SID/SAEED KHAN
Die Olympiasiegerin von 2021 kommt im Cross immer besser zurecht - der Sieg in der Disziplinwertung winkt.

Tokio-Olympiasiegerin Ricarda Funk hat beim Kanuslalom-Weltcup in Vaires-sur-Marne/Frankreich für ein selten gewordenes Erfolgserlebnis aus deutscher Sicht gesorgt. Die 34-Jährige aus Bad Kreuznach belegte in dem Wildwasserkanal, in dem sie bei den Sommerspielen 2024 von Paris eine Medaille tränenreich verpasste hatte, am Samstag im Kajak-Cross den zweiten Platz hinter Lokalmatadorin Camille Prigent.

Funk glänzt im Kajak-Cross

„Es war brutal anstrengend. Ich habe meine Chancen gut genutzt, habe die Lücken gesehen und gut attackiert. Ich bin sehr happy“, sagte Funk, die am kommenden Wochenende beim Saisonfinale in La Seu d’Urgell (Spanien) den Gesamt-Weltcupsieg in dieser Disziplin perfekt machen kann. „Im Kajak-Cross gleicht kein Rennen dem anderen. Ich denke step by step“, erklärte die Rheinländerin, die auch im vierten Cross-Weltcup der Saison das Finale erreichen konnte.

Nach der für den Deutschen Kanu-Verband enttäuschenden WM in Oklahoma City – Bronze im nicht-olympischen Teamwettbewerb im Canadier der Männer war die einzige Medaille – ging es vor den Toren der französischen Hauptstadt in erster Linie darum, Punkte für die Olympia-Qualifikation 2028 zu sammeln. Dies war neben Funk zuvor besonders Andrea Herzog mit Platz vier im C1 und dem Paris-Bronzemedaillengewinner Noah Hegge (Fünfter im K1) gelungen.