Trotz Handgelenkbruch: Grünes Licht für MartÃn in Malaysia
"Ich kann fast gar nichts machen, aber vielleicht kann ich ja Motorrad fahren", sagt der Spanier.
Im Alltag hat Jorge MartÃn arge Probleme, doch der MotoGP-Star quält sich und geht trotz seines Handgelenkbruchs in Malaysia auf die Strecke. „Ich kann keine Zähne putzen, muss das mit der linken Hand machen. Ich kann fast gar nichts machen, aber vielleicht kann ich ja Motorrad fahren“, sagte der Spanier am Donnerstag.
MartÃn startet trotz Armverletzung
MartÃn hat von den Rennärzten die Erlaubnis erhalten, Freitag (3.45 Uhr MEZ/Sky) in Sepang am ersten freien Training teilzunehmen. Danach wird der Weltmeister von 2024 erneut untersucht. „Wir müssen sehen, ob ich wettbewerbsfähig bin. Ich schaue von Tag zu Tag“, so MartÃn.
Vier Rennwochenenden stehen noch aus, MartÃn ist im Klassement der Königsklasse Zweiter hinter Titelverteidiger Marc Márquez. Und nur deshalb will er es versuchen: „Wenn ich nicht um den Titel kämpfen würde, wäre mein Arm in Gips und ich würde vier, fünf Wochen aussetzen. Das wäre die normale Therapie.“
Márquez glaubt an Martins Stärke
Márquez traut seinem Landsmann trotz der schwerwiegenden Verletzung, die er erst am vergangenen Samstag im Sprint von Phillip Island/Australien erlitten hatte, einiges zu. „Wenn er fahren kann, wird er auf einem extrem hohen Niveau unterwegs sein, denn Adrenalin ist das beste Schmerzmittel.“
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Márquez (Ducati) hat zehn Punkte Vorsprung auf MartÃn (Aprilia), an einem Wochenende sind maximal 37 Zähler zu holen. Noch ist das Duell um die Krone also offen. Fällt MartÃn aber aus und Márquez punktet stark, wäre es eine Vorentscheidung.