Mick Schumacher kommt zu Beginn seiner ersten IndyCar-Saison weiter nicht in Schwung. Bei der dritten WM-Station in Arlington/Texas belegte der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher den 22. Platz. Er kam sogar als Letzter ins Ziel, wegen Ausfällen bei der Konkurrenz wurden ihm aber noch Plätze gutgeschrieben.
Überrundet und bestraft: Bitteres Rennen für Mick Schumacher
Bitterer Dämpfer für Mick Schumacher
Schumacher wurde dabei von einer frühen Durchfahrtsstrafe zurückgeworfen, nachdem er in der Startphase des Rennens den McLaren-Chevrolet von Christian Lundgaard umgedreht hatte. Später wurde er selbst auch noch zu einem Dreher gezwungen.
Für den zwischenzeitlich überrundeten Schumacher im Honda des RLL-Teams ist es das dritte enttäuschende Ergebnis in der jungen Saison. Beim Auftakt in St. Petersburg/Florida war der 26-Jährige nach einem unverschuldeten Unfall in der ersten Runde ausgeschieden.
Sturmwarnung vor Schumacher-Rennen
Im Rennen auf dem Ovalkurs in Phoenix/Arizona kam er in der Vorwoche auf Rang 18. Der Tagessieg beim Stadtrennen in Arlington, das aufgrund einer Sturmwarnung eine Stunde früher als geplant stattfand, sicherte sich der US-Amerikaner Kyle Kirkwood. Weiter geht es Ende März (27. bis 29.) in Birmingham, Alabama.
Schumacher ist nach seinen Engagements in der Formel 1 sowie zuletzt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) der erste IndyCar-Pilot aus Deutschland seit 21 Jahren. Letzter Deutscher in der Serie vor ihm war 2005 Timo Glock.