So nutzt Schumacher Titel-Matchball

So nutzt Schumacher Titel-Matchball

Mick Schumacher glänzt beim Formel-2-Rennen in Bahrain mit einer Aufholjagd. Für den Titel reicht es zwar noch nicht, die Ausgangsposition ist aber sehr gut.
Mick Schumacher hat es geschafft: Der Sohn von Michael Schumacher wird nächste Saison in der Formel 1 fahren. So schaffte der Schumi-Spross den Aufstieg...
Der nächste Schumi! So schaffte Mick den Aufstieg in die Formel 1
02:24
. SPORT1
von SPORT1
am 5. Dez

Das war eine Machtdemonstration - und die richtige Antwort nach dem verpatzen Qualifying tags zuvor:

Mick Schumacher (Prema) hat in der Formel 2 trotz einer starken Aufholjagd den vorzeitigen Titelgewinn zwar verpasst, hält aber weiter alle Trümpfe in der Hand.

Der Sohn von Michael Schumacher fuhr in Bahrain beim Sieg von Red-Bull-Junior Yuki Tsunoda (Japan/Carlin) am Samstag vom 18. auf den siebten Rang vor und sammelte damit sechs Punkte.

Konkurrent Callum Ilott (UNI-Virtuosi) erreichte Platz sechs, was ihm acht Zähler einbrachte. Da Schumacher allerdings die schnellste Runde fuhr, erhielt er zwei weitere Punkte.

Damit bleibt sein Vorsprung vor dem abschließenden Rennen am Sonntag bei 14 Zählern beruhigend groß. Der Sieger des Rennens am Sonntag erhält 15 Punkte, der Zweitplatzierte zwölf.

Formel 2: Schumacher in Bahrain vor Titel

Und dank seiner couragierten Leistung geht Schumacher im Sprint aus einer hervorragenden Ausgangsposition ins Rennen.

Denn der Achtplatzierte des Hauptrennens startet dank die Reverse-Grid-Regel am Sonntag (ab 13.20 Uhr im LIVETICKER) von der Pole - Schumacher als Siebter dadurch von Platz zwei. Ilott, wie Schumacher ein Ferrari-Nachwuchsfahrer, wird direkt dahinter stehen.

Platz sechs reicht Schumacher am Sonntag für den Titelgewinn. Falls Ilott gewinnt, aber nicht die schnellste Runde fährt, die erneut zwei Punkte einbringt, würde sogar Rang sieben genügen.

Mick Schumacher hält einen direkten Vergleich mit seinem berühmten Vater Michael zurzeit nicht für angebracht.
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Schumacher über Vergleich mit Vater

Schumacher verbessert nach Qualifying-Fiasko

Das Qualifying hatte Schumacher völlig verkorkst und sich dabei eine Kollision geleistet. "Ich habe eine gute Rennpace, von hinten werde ich nach jeder sich bietenden Gelegenheit Ausschau halten", hatte der 21-Jährige angekündigt - und im Rennen viele davon genutzt.

Der Deutsche, nach dem verpatzten Qualifying auf harten Reifen ins Rennen gegangen, musste sich also vorarbeiten und ging gleich in einige enge Duelle, mehrfach kam es zu leichten Berührungen mit der Konkurrenz.

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Schumacher kam aber glimpflich davon. Nach einem Viertel des Rennens hatte er sich um sechs Plätze verbessert und lag auf Rang 12, Ilott hing weiter im Mittelfeld fest, wenig später tauchte Schumacher direkt hinter seinem Titelkonkurrenten auf.

 In Kürze wird Mick Schumacher sein Debüt an einem F1-Wochenende geben. Vorab darf er bereits Testfahrten mit einem Ferrari machen.
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Nächster Schritt: Hier testet Mick Schumacher im Ferrari

Der Engländer Ilott, von Rang neun gestartet, ging nun an die Box und fiel entsprechend zurück. Schumacher, auf einer anderen Strategie unterwegs, blieb als einer der wenigen Piloten lange auf der Strecke.

Erst nach 30 der 48 Runden kam Schumacher zum Reifenwechsel, außerhalb der Punkteränge sortierte er sich als 12. wieder ein, Ilott lag zu diesem Zeitpunkt auf Position fünf. Die frischen Reifen ermöglichten ihm nun aber, weitere Plätze gutzumachen.

Zudem drehte Schumacher die schnellste Rennrunde und sicherte sich damit zwei Extrapunkte.

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