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Formel E: Verrückter Massencrash überschattet Seoul-Rennen

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Formel E: Verrückter Massencrash überschattet Seoul-Rennen

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Komplettes Regen-Chaos in Seoul

Komplettes Regen-Chaos in Seoul

In Seoul steht das vorletzte Saisonrennen auf dem Programm. Aber Regen macht das Rennen zum totalen Chaos samt Massencrash.
Für die einen ist es nur Lärm, für die anderen Musik in den Ohren: Motorensound! Je nach Bauart und Zylinder-Anzahl klingen Motoren komplett anders. Tim Schrick kennt sie alle und wird für „Triebwerk“ zum Dirigenten eines großen Motoren-Orchesters. Welcher Sound kann unseren Petrolhead am besten verzaubern?
Außerdem im Oldtimer-Check: Alex Wesselsky im VW T1. Ab 1950 startet der weltweite Siegeszug des Wolfsburger Kleintransporters: In Deutschland dient der VW Bus als Schrittmacher des Wirtschaftswunders, in Nordamerika wird er zum begehrten Freizeitmobil und zum Liebling der Surfer und Hippies.
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von SPORT1

Irre Szene in der Formel E!

Der vorletzte Saisonlauf in Seoul war noch keine Runde alt, da setzten gleich acht (!) Piloten ihre Autos in die Leitplanke. Besonders spektakulär beendete der Noch-Champion Nick de Vries sein Rennen. Er fuhr mit seinem Auto unter den Wagen von Sébastien Buemi.

Die gute Nachricht zuerst: Kein Fahrer wurde verletzt. Auch de Vries kam dank des Halos mit dem Schrecken davon. Grund für diesen Massencrash war die nasse Strecke. (NEWS: Alles zur Formel E)

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In einer schnellen Rechtskurve mit zwei Scheitelpunkten am Ende der Runde rutsche zuerst Jaguar-Ersatzmann Norman Nato in die Leitplanke. Im Sekundentakt kamen dann die folgenden Einschläge. Buemi war als Nummer zwei dran, während de Vries als Dritter unter Buemi landete.

In der Folge stellten auch Dan Ticktum, Oliver Askew, Oliver Turvey, der Deutsche Andre Lotterer und Nick Cassidy ihre Dienstfahrzeuge ab.

Feuchte Strecke lässt Fahrer abfliegen

„In der Mitte des Feldes war die Sicht im letzten Sektor ziemlich schlecht, und ich glaube, ein Typ - ich weiß nicht, wer es war, ich konnte ihn nicht wirklich sehen - war ziemlich vorsichtig auf der Bremse und die beiden Autos vor mir versuchten, ihm auszuweichen“, erklärte Nato nach dem Rennen seinen Ausflug und fügte hinzu: „Als ich ankam, war ich etwas überrascht und ich musste ausweichen, um nicht auf die linke Seite des Scheitelpunkts zu fahren, aber der Asphalt ist an dieser Stelle komplett anders.“

Porsche-Pilot Lotterer vermutete als Ursache für die Rutschpartie die auf dem Asphalt aufgemalten Markierungen. „Im Grunde genommen ist es dort draußen superrutschig. Als wir uns der Kurve 20 näherten, kam ich auf die Bremse und es war wie Eis. Von da an kann man nichts mehr machen.“

Mitch Evans hält Titelchance am Leben

Das Rennen wurde nach dem Unfall per Roter Flagge unterbrochen und rund 30 Minuten später mit den 16 von 22 verbliebenen Autos per Re-Start fortgesetzt. Cassidy und Nato konnten nach dem Unfall erneut an den Start gehen.

Am Ende sicherte sich Mitch Evans den Sieg und vertagt damit die Titelentscheidung. Der 28-Jährige liegt nun vor dem letzten Saisonrennen 25 Punkte hinter Stoffel Vandoorne, der als Siebter ins Ziel kam.

Für einen Sieg gibt es in der Formel E 25 Punkte, zusätzlich werden die Pole Position (3 Punkte) und schnellste Rennrunde (1) belohnt. (SERVICE: Formel-E-Rennkalender)