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Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg im Interview mit SPORT1

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Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg im Interview mit SPORT1

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WM-Favorit: Rosberg denkt nicht an Vettel

WM-Favorit: Rosberg denkt nicht an Vettel

Bei der Übergabe der SPORT1 als Sportler des Jahres blickt Nico Rosberg auf die neue Saison und begrüßt die Ablösung von Langzeitherrscher Bernie Ecclestone.
SpoBis 2017 - Day 1
SpoBis 2017 - Day 1
© Getty Images

Für Nico Rosberg ist sein Ex-Team Mercedes auch in der neuen Formel-1-Saison klarer Favorit auf sämtliche WM-Titel. 

"Die besten Chancen hat wieder Mercedes. Es ist einfach das beste Team. Unglaublich, wie stark sie wieder sind", sagte der zurückgetretene Weltmeister im Gespräch mit SPORT1.

An seinem Dauerrivalen Lewis Hamilton und dem neu verpflichteten Valtteri Bottas führt also nach Rosbergs Meinung kein Weg bei seiner Nachfolge vorbei. Sebastian Vettel und Ferrari hat Rosberg dagegen nicht ganz oben auf dem Zettel: "Ich glaube, der nächste Verfolger könnte Red Bull sein."

Während der Übergabe der SPORT1 an Rosberg als Sportler des Jahres 2016 begrüßte der 31-Jährige zudem die Ablösung des bisherigen Formel-1-Bosses Bernie Ecclestone.

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Ecclestone-Ablösung: "Genau der richtige Moment"

"Wir sind Bernie alle sehr, sehr dankbar, wie er diese Sportart aufgebaut hat. Aber die Welt dreht sich weiter und es war an der Zeit, dass eine Änderung kommt, um dem Ganzen nochmal einen Schub zu geben. Deswegen ist es genau der richtige Moment", erklärte Rosberg mit Blick auf die neuen Besitzer aus den USA:

"Gerade die Amerikaner wissen, wie man noch mehr Show und noch mehr Spektakel aus so einem Event wie der Formel 1 machen kann. Das finde ich sehr spannend und habe große Hoffnungen für unseren Sport, dass er noch genialer wird."

Sein persönlicher Wunsch sei es, dass die lange von Ecclestone vernachlässigte Jugend durch neue Verbreitungswege und besseres Marketing wieder zurückgeholt werden könne.

"Ich wünsche mir, dass es einfacher wird, unserem Sport zuzuschauen und dass man nicht mehr zu einer bestimmten Zeit vor dem Fernseher sitzen muss, denn das ist nicht mehr wirklich zeitgemäß. Ich finde, man muss die Formel 1 konsumieren können, wann und wo man will", sagte Rosberg.

"Dadurch würde man dann auch viel mehr jüngere Leute erreichen. Das war zuletzt nicht mehr so der Fall und ist  natürlich sehr, sehr wichtig."

Bisher keine Entzugserscheinungen

Er selbst habe aber bisher noch keine Entzugserscheinungen, das komme vermutlich erst mit Beginn der neuen Saison Ende März. Dennoch ist Rosberg mit seiner Entscheidung, die aktive Karriere zu beenden, nach wie vor "sehr, sehr zufrieden".

"Es war eine tolle Zeit. Das Kapitel habe ich auf dem absoluten Höhepunkt zugemacht, und jetzt kommt das nächste Kapitel mit neuen Herausforderungen. Darauf freue ich mich sehr", meinte der gebürtige Wiesbadener.

"Aber ich werde auf jeden Fall weiter Sport machen, sonst kriege ich einen Bierbauch."