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Formel 1: Toto Wolff spricht über Kindheit von Lewis Hamilton

Wolff: So litt Hamilton als Kind

Für Toto Wolff ist klar, dass Rassismus in der Kindheit Narben bei Lewis Hamilton hinterlassen hat. Am Wochenende kann Hamilton zum sechsten Mal Weltmeister werden.
Am Wochenende findet der Große Preis von Mexiko statt. Lewis Hamilton kann unter bestimmten Vorraussetzungen bereits vorzeitig zum 6. Mal Weltmeister werden.
Sportinformationsdienst
Für Toto Wolff ist klar, dass Rassismus in der Kindheit Narben bei Lewis Hamilton hinterlassen hat. Am Wochenende kann Hamilton zum sechsten Mal Weltmeister werden.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff ist überzeugt davon, dass Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton durch rassistische Anfeindungen in der Kindheit bleibende Spuren davongetragen hat.

"Als Lewis jünger war, da war er der einzige schwarze Junge unter vielen weißen Kindern. Ich weiß, dass er auf der Strecke rassistisch diskriminiert wurde", sagte Wolff am Rande des Großen Preises von Mexiko (Formel 1: Großer Preis von Mexiko, So. ab 20.10 Uhr im SPORT1-Liveticker): "Wenn das einem Acht- oder Zehnjährigen passiert, hinterlässt das Narben, die einfach nicht verschwinden."

Heute habe Hamilton "eine gute und erwachsene Sichtweise, aber die Narben sind ganz sicher da. Sie sind nicht nur ein Antriebsfaktor für ihn, sie sind auch Zeuge dafür, überlebt zu haben", führte der Österreicher aus. Bislang ist Hamilton der einzige schwarze Fahrer, der in der Formel 1 gefahren ist. 

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Der 34 Jahre alte Sohn eines Einwanderers aus Grenada und einer Engländerin stieg 2007 in die Motorsport-Königsklasse ein. Hamilton gewann 2008, 2014, 2015, 2017 und 2018 die Weltmeisterschaft.

In Mexiko kann der Mercedes-Star seinen sechsten WM-Titel feiern, wenn er 14 Punkte mehr holt als sein finnischer Teamkollege Valtteri Bottas.