Anzeige

Formel-1-Chef gibt Saisonziel aus

Formel-1-Chef gibt Saisonziel aus

Die Formel 1 startet mit einem Doppelrennen in Spielberg in die Saison 2020. Aber noch stehen nicht alle Termine fest. Chase Carey erklärt sein Ziel für diese Saison.
Chase Carey ist seit Januar 2017 Chairman der Formula One Group
Chase Carey ist seit Januar 2017 Chairman der Formula One Group
© Imago
. SPORT1
. SPORT1
von SPORT1

Die Formel 1 fährt weiter auf Sicht!

Chase Carey, Chairman der Formula One Group, hat sich vor dem Start in die coronabedingt verspätete Saison 2020 in Spielberg (Das komplette Rennwochende im SPORT1-LIVETICKER) zu den weiteren Planungen geäußert.

Trotz der zahlreichen Absagen, soll die Saison aus mindestens 15 Rennen bestehen. "Wir haben 15-18 Rennen gesagt, und wir fühlen uns immer noch wohl mit diesem Ziel", fasste der 66-Jährige die ehrgeizigen Pläne der Formel-1-Verantwortlichen bei formula1.com in Worte.

Auch in Detroit machte die Formel 1 schon Station
Grand Prix in Tanaka
+38
Das wurde aus früheren Formel 1-Strecken

Bisher nur acht Rennen terminiert

Bisher sind neben dem Doppelrennen in Spielberg lediglich sechs weitere Rennen terminiert. Der aktuelle Rennkalender endet mit dem Großen Preis von Italien in Monza am 6. September.

"Ich denke, dass wir in den nächsten Wochen mehr wissen werden", machte er den Motorsport-Fans nun Mut: "Sicherlich wird es zumindest einen weiteren Teil des Kalenders geben, idealerweise können wir schon die komplette zweite Hälfte verkünden."

Dabei zeigte sich der US-Amerikaner vorsichtig optimistisch. Immerhin gebe es bereits eine Reihe von Rennen, "von denen wir wissen, dass sie auf dem Kalender stehen werden." Verkündet werden diese aber erst, wenn alles in trockenen Tüchern ist. "Ich möchte mich nicht auf Stückwerk einlassen", verteidigte er sein Vorgehen.

Mugello und Portimao so gut wie fix

Allerdings scheinen Mugello (Ialien) und Portimao (Portugal) bereits so gut wie fix im Rennkalender vertreten zu sein. Dazu wird über Rennen in Kanada, Russland und China spekuliert. Wackelkandidaten sind aktuell vor allem die Rennorte in Nord- und Südamerika. Gerade die USA, Mexiko und Brasilien sind derzeit besonders von Corona betroffen.

 "Wir versuchen, von diesen Orten Hinweise zu bekommen, was möglich ist und was wir tun können", ging er auf die Situation in diesen Hotspots ein. Dennoch will er diese Saisonstationen nicht zu früh aus dem Kalender streichen. Immerhin seien es bis November noch vier Monate. "Momentan ist es unmöglich vorherzusagen, wie sich die Lage in vier Monaten gestaltet."

Dennoch haben die Organisatoren der Formel 1 nicht ewig Zeit. "Letztendlich müssen wir vorausplanen. Es gibt also einen Zeitpunkt, an dem wir uns entscheiden müssen. Ich denke, das ist bald", erklärte er weiter.