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Ex-Rivale glaubt an Vettel-Verbleib

Ex-Rivale glaubt an Vettel-Verbleib

Die Zukunft von Sebastian Vettel ist noch immer ungeklärt, es wird auch über ein Karriereende spekuliert. Ex-Teamkollege Daniel Ricciardo glaubt nicht daran.
McLaren-Teamchef Andreas Seidl spricht über die Zukunftspläne des Rennstalls - und erklärt, wieso eine Verpflichtung von Sebastian Vettel kein Thema war.
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von SPORT1

Die rätselhaft schwachen Leistungen der vergangenen Wochen haben die Spekulationen über Sebastian Vettels Zukunft in der Formel 1 noch weiter angeheizt.

NORTHAMPTON, ENGLAND - AUGUST 09: Sebastian Vettel of Germany and Ferrari looks on in parc ferme during the F1 70th Anniversary Grand Prix at Silverstone on August 09, 2020 in Northampton, England. (Photo by Bryn Lennon/Getty Images)
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French Prost-Peugeot driver Jean Alesi leaves the pits of the Nurburgring racetrack in Germany, 19 May 2000 during the first free practice session, two days before the European Formula One Grand Prix. (ELECTRONIC IMAGE) (Photo by Patrick HERTZOG / AFP) (Photo by PATRICK HERTZOG/AFP via Getty Images)
MAGNY COURS, FRANCE - JULY 01:  GP von FRANKREICH 2000, Magny Cours; Nick HEIDFELD/GER - PROST PEUGEOT -  (Photo by Andreas Rentz/Bongarts/Getty Images)
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Immer wieder wird darüber diskutiert, ob der Heppenheimer nach der Saison hinschmeißt. Daniel Ricciardo, 2014 Vettels Team-Kollege und Kontrahent bei Red Bull, glaubt nicht an einen Ausstieg.

"Eins muss man sagen: Seb (Sebastian Vettel; Anm. d. Red.) ist sehr leidenschaftlich, was unseren Sport angeht. Er liebt Motorsport. Und ich halte ihn nicht für einen Kerl, der ein Blatt Papier einfach zusammenknüllt und in den Abfall wirft", erklärte der Renault-Pilot vor dem Rennen in Barcelona am Sonntag (Formel 1: Großer Preis von Spanien, So. ab 15 Uhr im LIVETICKER).

Er sei jemand, der alles genau analysiere und einen Weg finde, wie er sich steigern kann, oder eine Antwort auf eine Frage, so der 31-Jährige. 

Ricciardo erklärte weiter, Vettel sei "nicht der Typ, der vor einem Problem davonläuft. Es kümmert ihn zu sehr, ob aus Liebe zum Motorsport oder zu sich selbst, aufgrund seines Stolzes. Es ist vielleicht auch deutsche Effizienz."

Ricciardo glaubt an Vettel-Verbleib

Der Australier ist sich daher sicher: Vettel bleibt in der Formel 1. Und damit nicht genug. Er erwarte auch, "dass er zurückschlägt, wirklich. Und das sage ich schon, seit wir die Ferrari-News (über Vettels neues Chassis; Anm. d. Red) kennen."

Ricciardo hatte noch einen Rat für seinen ehemaligen Kollegen parat: "Wenn er weitermachen will und glaubt, er kann so wie in den vergangenen zehn Jahren an der Spitze mithalten, dann sollte er zu hundert Prozent weitermachen. Er ist gut für die Formel 1. Doch die Antwort darauf muss er selbst geben."

Lewis Hamilton zeigte sich verständnisvoll gegenüber Vettels Lage: "Er hatte zuletzt ein schwieriges Rennen. Ich kann nur versuchen, mitzufühlen und Verständnis zu haben", so der sechsmalige Weltmeister über den Jubiläums-Grand-Prix in Silverstone.

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"Es kann nie ein schönes Gefühl sein, dass man zu hören kriegt, man sei nicht mehr gewünscht im Team. Vor allem nicht, wenn man zu einem Team stößt, alles gibt, von ganzem Herzen."

Und weiter: Vettel beweise Moral und einen "großartigen Charakter. Seine Entschlossenheit gilt dem Motorsport. Und ich hoffe, die Zukunft bringt etwas Positives für ihn."