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Wieso der Hülkenberg-Wechsel platzte

Wieso der Hülkenberg-Wechsel platzte

Der ehemalige Mercedes-Teamchef Ross Brawn verrät, dass Nico Hülkenberg einst fast im Mercedes gelandet wäre. Doch ein anderer Fahrer hat den Vorzug erhalten.
In Silverstone verpasst Nico Hülkenberg mit Racing Point den erhofften ersten Podestplatz im 178. Rennen. Den starken dritten Startplatz kann er nicht halten.
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von SPORT1

"Was wäre gewesen, wenn...?" Diese Frage dürfte sicherlich auch Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg nach den Aussagen von Ross Brawn umtreiben.

Der Formel-1-Sportchef und ehemalige Mercedes-Teamchef hat verraten, dass Hülkenberg 2013 beinahe bei Mercedes gelandet wäre.

"Ich hätte ihn beinahe vor ein paar Jahren unter Vertrag genommen, als ich bei Mercedes noch die Verantwortung trug. Wenn Lewis (Hamilton, Anm. d. Red.) nicht gekommen wäre, dann hätten wir Nico als nächste Wahl gehabt", sagte Brawn bei Formula1.com

Brawn über Hülkenberg: "Gehört in die Formel 1"

Statt Hamilton wäre dann Hülkenberg zunächst an der Seite von Nico Rosberg gefahren und hätte ab 2014 die Chance auf einen WM-Titel gehabt. Doch stattdessen ist nun Hamilton auf dem besten Weg zum siebten WM-Triumph und würde damit mit Michael Schumacher gleichziehen.

Hülkenberg dagegen bekam in dieser Saison kein Cockpit, konnte aber zuletzt als Ersatzfahrer bei Racing Point mit Platz sieben überzeugen. "Ich habe Nico als Fahrer immer enorm geschätzt. Er ist ein starker Fahrer, der in die Formel 1 gehört", lobte Brawn den Emmericher. 

Doch am kommenden Wochenende, beim Großen Preis von Spanien (Formel 1, Spanien-GP: Rennen am Sonntag ab 15.10 Uhr im LIVETICKER), wird der 32-Jährige wohl zum Zuschauen verdammt sein, wenn Stammpilot Sergio Pérez nach seiner Corona-Erkrankung wieder genesen ist.