Magnussen tobt - Stroll im Glück

Magnussen tobt - Stroll im Glück

Lance Stroll darf die erste Formel-1-Pole seiner Karriere behalten. Ein McLaren-Pilot wird dagegen bestraft. Kevin Magnussen fordert viel härtere Strafen.
Kevin Magnussen war auf Fahrer wie Lance Stroll nach dem Türkei-Qualifying nicht gut zu sprechen
Kevin Magnussen war auf Fahrer wie Lance Stroll nach dem Türkei-Qualifying nicht gut zu sprechen
© Imago
. SPORT1
von SPORT1
am 14. Nov

Pole-Setter Lance Stroll darf seine Pole Position für den Großen Preis der Türkei behalten. (Formel 1: Rennen zum Großen Preis der Türkei ab 11.10 Uhr im SPORT1-Liveticker)

Hintergrund war ein möglicher Verstoß des Racing-Point-Piloten gegen Gelbe Flaggen in der dritten Qualifying-Session.

Doch die Daten haben eindeutig gezeigt, dass Stroll vom Gas gegangen war, sich in die Kurve rollen ließ und erst dann wieder kräftig beschleunigte, als er die Gefahrenstelle passiert hatte.

Dass Stroll in diesem Sektor trotzdem eine persönliche Bestzeit gefahren hatte, begründeten die Kommissare mit den Bedingungen: "Die Strecke trocknete rapide ab, und jede Runde war schneller als die vorherige."

McLaren-Pilot Lando Norris hat weniger Glück. Wegen des Missachten von doppelter Gelben Flaggen in Q1 wird er um fünf Plätze nach hinten versetzt und bekommt zusätzlich drei Strafpunkte aufgebrummt.

Magnussen sauer: "... dann muss ich auch pushen"

Für Haas-Pilot Kevin Magnussen, der bereits in der ersten Qualifying-Session knapp gescheitert war, ist auch dies noch zu eine geringe Strafe.

"Diese Jungs bekommen dann nur drei oder fünf Plätze (Strafe, Anm. d. Red.). Das bringt mir aber nichts. Wenn es das nächste Mal so eine Situation gibt, dann muss ich auch pushen", sagte der Däne bei Ziggo.

Magnussen ist der Ansicht, dass eine Strafversetzung von drei oder fünf Plätzen vergleichsweise wenig ausmacht, wenn man dafür in die nächste Qualifying-Session aufrückt, während ein Pilot, der sich an die Regeln hält, ausscheidet.