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Aston Martin: Vettel-Team holt nächsten Red-Bull-Mann

Vettels Team rüstet weiter auf

Sebastian Vettels Aston-Martin-Team schnappt Red Bull den nächsten Top-Ingenieur weg. Der Teamchef verknüpft es mit einer Drohung an die Konkurrenz.
Sebastian Vettel steht nach dem Abgang von Teamchef Otmar Szafnauer vor offenen Fragen
Sebastian Vettel steht nach dem Abgang von Teamchef Otmar Szafnauer vor offenen Fragen
© Imago
Sebastian Vettels Aston-Martin-Team schnappt Red Bull den nächsten Top-Ingenieur weg. Der Teamchef verknüpft es mit einer Drohung an die Konkurrenz.

Sebastian Vettels Aston-Martin-Team rüstet weiter auf!

Der aufstrebende Rennstall warb in Andrew Alessi den nächsten Top-Ingenieur vom Kontrahenten Red Bull ab. Alessi werde mit sofortiger Wirkung "die Konstruktion, Planung, Produktion und den Betrieb der Aerodynamik-Abteilung des Teams leiten, verwalten und weiterentwickeln", teilte Aston Martin am Donnerstag mit. 

Erst in der Vorwoche hatte der Vettel-Rennstall die Verpflichtung des Briten Dan Fallows bekannt gegeben, der als ein wesentlicher Architekt der Weltmeister-Boliden aus Vettels Red-Bull-Jahren gilt. Der bisherige Aerodynamik-Chef von Red Bull übernimmt den Posten des Technischen Direktors, allerdings steht er Aston Martin erst nach einer Übergangszeit ("gardening leave") zur Verfügung.

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Vettels Team Aston Martin will zum WM-Kandidaten reifen

Das Team will in wenigen Jahren ein WM-Kandidat sein und verteilt die Verantwortung daher auf mehrere Schultern. Fallows wird gemeinsam mit Tom McCullough (Performance) und Luca Furbatto (Engineering), der ebenfalls erst kürzlich unter Vertrag genommen wurde, dem obersten Technik-Chef Andrew Green zuarbeiten.

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"Wir waren einer der kleinsten Rennställe", sagte Teamchef Otmar Szafnauer zuletzt: "Wenn wir mit Teams konkurrieren wollen, die um den Titel fahren, müssen wir wachsen."

Nun fügte Szafnauer eine weitere Ansage hinzu: "Ich habe in diesem Jahr oft gesagt, dass dieses Team härter punchen kann, als es seine Gewichtsklasse eigentlich zulässt. Nun hat es das Gewicht, um noch härter zuzuschlagen."

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Mit Sportinformationsdienst (SID)