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Wieder Ärger um Red Bull

Wieder Ärger um Red Bull

Gegen Christian Horner wird eine Untersuchung eingeleitet. Der Red-Bull-Teamchef macht vor dem Katar-GP seinem Ärger über die Strafe für Max Verstappen Luft. Später stichelt er gegen Mercedes-Teamchef Wolff.
Der Titelkampf zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton spitzt sich weiter zu. Mit Hamiltons Sieg in Brasilien muss Red Bull weiter zittern. Das Rennen rückt dabei allerdings in Teilen in den Hintergrund.
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von SPORT1

Den Weg dürfte Christian Horner an diesem Wochenende bereits bestens kennen.

Der Red-Bull-Teamchef musste sich nach dem Katar-GP wegen seiner Aussagen in einem Interview den Sportkommissaren stellen, die eine Untersuchung gegen ihn eingeleitet haben. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Es wird allgemein vermutet, dass es um Horners Interview beim englischen Sky ging, indem er gesagt hatte, dass „erwachsene Entscheidungen von Erwachsenen getroffen werden“ müssen.

Auch Rennleiter Michael Masi hatte nach der Startplatz-Strafe für Max Verstappen sein Fett wegbekommen - dieser müsste „die Strecke und die Stewards besser im Griff haben.“ (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Horner entschuldigt sich bereits

Horner wusste nach dem Rennen offenbar bereits, dass er zu weit gegangen war und ruderte zurück.

„Ich will klarstellen: Die Sportwarte leisten wundervolle Arbeit. Sie machen das im Ehrenamt und wirklich gut. Mein Ärger vorhin war nicht gegen die Sportwarte gerichtet, sondern gegen die Umstände“, sagte Horner.

Weiter entschuldigte sich der Brite dafür, wenn „sich jemand daran gestört haben sollte“. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

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Die Entschuldigung wurde ihm letztendlich wohlwollend ausgelegt und Horner kam mit einer Verwarnung davon.

Red-Bull-Teamchef stichelt gegen Wolff

Aber es wäre kein Horner-Interview, wenn nicht auch bei seiner Entschuldigung eine Stichelei gegen Mercedes-Teamchef Toto Wolff dabei gewesen wäre.

„Ich denke, wir haben unsere Emotionen bisher recht gut im Griff gehabt. Ich habe nicht in Kameras gestikuliert oder am Funk geflucht oder so“, sagte Horner.

Wolff hatte in Mexiko wütend mit dem Finger in die Kamera gestikuliert und nach dem Rennen auch noch „F*** them all“!“ (F*** sie alle, Anm. d. Red.) am Funk gesagt. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Nach dem Sieg von Lewis Hamilton in Katar führt Horners Schützling Verstappen nur noch mit acht Punkten Vorsprung die WM an.

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