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Dieser Frau dankt Hamilton nach der Gala

Dieser Frau dankt Hamilton nach der Gala

Lewis Hamilton rückt mit dem Sieg in Katar ganz dicht an WM-Leader Max Verstappen heran. Danach bedankt er sich bei einer Frau besonders. Sebastian Vettel erklärt, wie es zu seinem verkorksten Start kam. Die Stimmen.
Weltmeister Lewis Hamilton gilt als absoluter Superstar in der Formel 1. Eine Person ist während der Saison stets an seiner Seite.
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von SPORT1

Der Mercedes-Pilot sprach nach dem Sieg in Katar sogar selbst davon, dass er sich im Rennen „einsam fühlte“. Der Weltmeister dankte zudem seiner Physiotherapeutin Angela Cullen, die mitverantwortlich für seine Fitness ist.

Sebastian Vettel ärgerte sich derweil etwas über seinen Start, den er eigentlich gut erwischt hatte - doch dann kam ihm ein Mercedes in die Quere. Mick Schumacher zeigte sich dagegen happy nach dem Rennen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

SPORT1 fasst die Stimmen zum Rennen in Katar von Sky, aus der Boxengasse und der Pressekonferenz zusammen.

Lewis Hamilton (Mercedes), Platz 1:

„Ich fühlte mich recht einsam da vorne. Mir sind eigentlich Rennen lieber, in welchen ich um den Sieg kämpfe. Aber in dieser Phase der WM ist es wichtig, dass wir auf Max aufholen - also nehme ich diesen Sieg natürlich gerne.“

... über seinen souveränen Sieg: „Es war ein super Job vom Team. Das Auto war super und die Boxenstopps liefen glatt. Ich kann es kaum erwarten, mir die Wiederholung vom Rennen anzuschauen, da es hinter mir wohl etwas lebhafter zugegangen war. Ich weiß nicht, warum die Leute mit ihren Autos Probleme hatten, aber es lag sicher an der Kerbs.“

... über seine Verfassung vor dem WM-Endspurt: „Ich fühle mich so fit wie nie vor den letzten beiden Saisonrennen. Ein großes Dankeschön auch an Angela, die mir sehr hilft. Ich freue mich auf die anstehenden Rennen. Die letzten zwei Wochen waren fantastisch. Wir haben aber keine Zeit zum Feiern, nächste Woche geht es bereits weiter.“ (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Max Verstappen (Red Bull), Platz 2:

„Unsere Startposition war nicht die beste, wir haben allerdings einen starken Start hingelegt. Es ist sehr schön, am Ende auf dem zweiten Platz mit der schnellsten Rennrunde zu landen. Wir wissen, dass es bis zum Ende schwierig wird. Das nehmen wir aber an und es hält die Spannung hoch.“

... über seine Probleme im Rennen: „Ich war nicht sicher, was mit meinem Frontflügel los war, weil ich einmal auf einen Randstein geraten war und etwas Angst hatte, dass ich dabei den Flügel beschädigt hatte. Aber ich könnte nicht sagen, dass dies der Grund war, warum ich Hamilton heute nicht schlagen konnte.“

Vettel: Darum fiel ich nach dem Start zurück

Fernando Alonso (Alpine), Platz 3:

„Es ist unglaublich, zum ersten Mal nach sieben Jahren. Jetzt haben wir es geschafft, nachdem wir bei einigen Rennen knapp dran waren. Ehrlicherweise dachte ich heute, nach der ersten Runde mit den roten Reifen in Führung zu sein. Das hat knapp nicht funktioniert. Am Ende war es mit Pérez knapp, aber ich bin einfach glücklich für das Team.“ (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

... über den Podestplatz und Ausblick auf 2022: „Das Auto lief das ganze Wochenende über traumhaft. Das Rennen lief auch so, wie wir es erhofft hatten - mit den Strafen für einige Gegner hatten wir zudem ein wenig Glück. Ich habe immer gesagt: Die Saison 2021 ist Vorbereitung auf 2022 - aber klar habe ich auch gehofft, dass ich den einen oder anderen Podestplatz einfahren kann.“

Sebastian Vettel (Aston Martin), Platz 10:

„Ich hatte einen guten ersten Jump aus der Startbox. Aber dann hatte ich Probleme mit durchdrehenden Rädern. Dann konnte ich nirgendwo hin, da Valtteri einen schlechten Start hatte und ich vom Gas musste. Ich habe sehr wenig gesehen, mich etwas verschätzt und bin von der Strecke geraten.“

… zur Renntaktik: „Wir wussten im ersten Stint, dass wir schneller sind. Die Pace in freier Fahrt war sehr gut, aber zu spät. Wir haben versucht, so lange wie möglich draußen zu bleiben. Als wir gemerkt haben, dass wir mit dem weichen Reifen die Hälfte des Rennens absolvieren können, war die Ein-Stopp-Strategie die logische Konsequenz.“

Mick Schumacher über das Duell mit Alonso

Mick Schumacher (Haas), Platz 16:

„Das Rennen verlief recht positiv. Unser Ziel vor dem Rennen war es, möglichst nah an Alfa Romeo und Williams zu bleiben, was uns größtenteils gelungen ist. Leider waren sie irgendwann vor uns, aber generell war es positiv. Unsere Strategie hat funktioniert, von daher war es ein echt guter Job vom Team.“

... über das haarige Duell mit Alonso: „Ich dachte erst, das wäre ein Williams und damit ein Kampf um Positionen. Dann sah ich die Blaue Flagge. Aber ich hatte in dem Moment sowieso genug damit zu tun, das Auto auf der Strecke zu halten, als zu schauen, was hinter mir los ist.“

Toto Wolff (Mercedes-Teamchef):

„Der Start war okay. Lewis hat das gesamte Rennen von vorne kontrolliert. Mit Valtteri haben wir leider so viele Plätze verloren. Da müssen wir uns anschauen, warum das passiert ist. In der Kombination mit dem Reifenschaden hat uns das unheimlich viele Punkte in der Konstrukteur-Wertung gekostet.“ (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

… zur Leistung von Bottas: „Im Verkehr geht es ihm nicht auf. Wir haben wie in der Türkei gesehen, dass er auf und davon stürmt, wenn er vorne ist. Der Speed ist also da. Ich habe auch absolutes Vertrauen in ihn für die nächsten Rennen und hoffe, dass wir in da ein gutes Auto haben werden. Dann wird Valtteri vorne dabei sein, denn wir brauchen ihn auch.“

Helmut Marko (Red-Bull-Motorsportberater):

„Wir haben optimale Schadensbegrenzung getätigt. Immer wenn Max attackierte, hat Lewis gekontert. Max musste während seiner Aufholjagd die Reifen mehr strapazieren und hatte auch eine leichte Beschädigung am Flügel. Pérez hätte ohne das Virtual-Safety-Car wahrscheinlich noch Alonso abgefangen - von daher war unser Speed im Rennen gut.“

… über den Heckflügel von Mercedes: „Mercedes ist im Laufe der Trainingseinheiten langsamer geworden und dies ist darauf zurückzuführen, dass sie einen nicht mehr verbiegbaren Heckflügel verwendet haben, da ihr Topspeed im normalen Bereich war. Ich gehe davon aus, dass sie diesen nicht mehr einsetzen, da die FIA die nötigen Instrumente hat, dies zu überprüfen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dieses Risiko eingehen.“

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