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Formel 1: Nikita Mazepin in Tränen nach Brasilien-Qualifying - Haas-Pilot unterliegt Schumacher

„Habe es verbockt“: Tränen bei Mazepin

Platz 20 im Qualifying - an sich ein normaler Formel-1-Tag für Nikita Mazepin in dieser Saison. Doch nach dem letzten Platz in Brasilien reagiert der Teamkollege von Mick Schumacher ungewöhnlich emotional.
Nikita Mazepin ist bekannt dafür, dass er seinen F1-Boliden gerne mal dreht. Haas-Teamchef Günther Steiner versucht ihm das mit einem Geschenk auszutreiben.
Platz 20 im Qualifying - an sich ein normaler Formel-1-Tag für Nikita Mazepin in dieser Saison. Doch nach dem letzten Platz in Brasilien reagiert der Teamkollege von Mick Schumacher ungewöhnlich emotional.

So haben Formel-1-Fans Nikita Mazepin wohl noch nie gesehen!

Der sonst so selbstbewusste Haas-Pilot stand beim Interview nach dem Qualifying in Brasilien und kämpfte erfolglos gegen die Tränen an. (Sprintrennen am Samstag um 20.30 Uhr im LIVETICKER)

„Ich denke, das war der Tag, um nahe an den Williams dran zu sein. Es war ein gutes Qualifying, aber ich wollte zu viel“, sagte der Russe mit tränenerstickter Stimme. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Mazepin langsamer als Haas-Kollege Mick Schumacher

Die emotionale Reaktion von Mazepin kam erst einmal überraschend, da er den 20. und letzten Platz im Qualifying inzwischen gewohnt sein dürfte.

Mit zweieinhalb Zehntel war der Abstand auf Teamkollege Mick Schumacher diesmal zudem sogar noch relativ gering. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Doch der 22-Jährige, der zum ersten Mal überhaupt auf dieser Strecke fuhr, ärgerte sich sehr über seinen Fehler in Kurve 12: „Ich war auf einer guten Runde, aber dann habe ich den Fehler gemacht.“

Mazepin weiter: „Die Jungs haben einen richtig guten Job gemacht, ich konnte hier auch nicht im Simulator fahren. Ja, ich habe es verbockt ...“ - dann versagte seine Stimme. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Mazepin über Disko-Ärger: „War eine sehr schöne Party“

Der Formel-1-Rookie hatte vor dem Rennwochenende bereits für Wirbel gesorgt, weil er russischen Medienberichten zufolge aus einem Klub geflogen war, nachdem er sich zuvor ein Wortgefecht mit anderen Gästen geliefert hatte.

Mazepin bestreitet dies jedoch. Er sei nur sauer gewesen, „weil uns einer meiner Ingenieure verlassen hat. Ich habe alle aus dem Team eingeladen, aber leider wurde einer nicht reingelassen.“ (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Nach wenigen Minuten sei die Situation aber geklärt gewesen: „Alle waren drin und es war eine sehr schöne Party, auf der wir ein paar Stunden waren.“

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