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Neue Strecke macht selbst Verstappen Sorgen

Neue Strecke macht selbst Verstappen Sorgen

Max Verstappen ist von der neuen Strecke in Saudi Arabien irritiert. Er befürchtet schwere Unfälle - und spricht über sein ungewöhnliches Image.
Max Verstappen ist erstmals Formel-1-Wetmeister geworden. Für seelischen Beistand sorgte seine Freundin Kelly Piquet, die ihrem Rennfahrer die Daumen drückte und sich als echten Glücksbringer entpuppte.
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von SPORT1

Max Verstappen ist furchtlos. Das beweist der Spitzenreiter der Formel 1 regelmäßig.

Er gehört nicht nur zu den besten, sondern auch den aggressivsten Fahrern in der Königsklasse des Motorsports. Doch selbst der hochbegabte Fahrer von Red Bull Racing blickt besorgt und irritiert auf das vorletzte Rennen der Saison voraus. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Dieses steigt bekanntlich in der saudi-arabischen Hafenstadt Dschidda, die Rennstrecke ist frisch gebaut.

Verstappens Urteil fällt eindeutig aus: „Es ist eine ziemlich gefährliche Strecke. Es gibt so viele blinde Kurven - wenn da jemand langsam ist, weißt du es erst, wenn du da bist“, sagte er im Interview mit der Daily Mail.

Verstappen mit Kritik an der Formel 1

Er erwarte „ein bisschen Ärger. Es könnte ein paar große Unfälle geben.“

Er sparte nicht mit Kritik an der Formel 1 und den Rennveranstaltern: „Ich frage mich, wer diese Art von Strecken freigibt. Ich meine, großartige Idee. Sie haben wohl 90 Millionen Gründe dafür.“ Die F1 hatte erstmals ein Rennen an Saudi Arabien vergeben und sich dafür gut bezahlen lassen. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Einen ersten Unfall gab es im Training am Freitag bereits, Charles Leclerc landete mit seinem Ferrari in der Mauer und schrottete den Boliden komplett. Der Fahrer blieb zum Glück unverletzt. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

„Ich habe meine Socken vergessen“

Verstappen könnte in Dschidda unter Umständen schon Weltmeister werden. Der Titel ist sein großes Ziel. Das ganze Drumherum interessiert ihn deutlich weniger. „Ich bin nicht in der Formel 1, um berühmt zu sein. Ich wünschte, ich könnte anonym sein. Ich wünschte, ich könnte draußen rumlaufen und meine Hosen runterlassen.“

Der Rennzirkus ist für ihn kein Spiel, mit dem er sein Leben glamouröser machen könne. Anders als sein großer Konkurrent Lewis Hamilton fällt er auch nie durch extravagante Outfits aus. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

„Jeder hat seinen eigenen Style. Mich interessiert das nicht so. Ich habe zum Beispiel meine Socken vergessen, als wir hier herkamen. Daher musste ich welche besorgen.“

Ein gutes Bild für die Kameras abgeben? Unwichtig. „Jeder hat ein Hobby. Mein Hobby ist Rennfahren, Gewinnen, meine Rivalen zu schlagen.“ Und genau diesem Hobby will der furchtlose Fahrer am Sonntag wieder nachgehen.

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