Formel 1>

Formel 1: FIA trifft Mazepin-Entscheidung - kein Ausschluss des Russen

Mazepin-Aus? FIA trifft Entscheidung

Die FIA schließt Nikita Mazepin nicht aus der Formel 1 aus. Er darf unter neutraler Flagge weiterfahren. Seine Zukunft bei Haas ist aber dennoch fragwürdig.
Russland hat mit Empörung auf den Ausschluss russischer Mannschaften aus allen Wettbewerben und der WM in Katar durch den Fußball-Weltverband FIFA und die Europäische Fußball-Union reagiert.
Die FIA schließt Nikita Mazepin nicht aus der Formel 1 aus. Er darf unter neutraler Flagge weiterfahren. Seine Zukunft bei Haas ist aber dennoch fragwürdig.

Mick Schumachers russischer Teamkollege Nikita Mazepin kann zumindest von Rechts wegen weiter in der Formel 1 fahren.

Wie der Automobil-Weltverband FIA am Dienstagabend nach einer Sitzung des Motorsport-Weltrates bekannt gab, dürfen „russische und belarussische Fahrer, einzelne Wettbewerber und Offizielle bis auf Weiteres nur in ihrer neutralen Eigenschaft und unter der FIA-Flagge an Wettbewerben teilnehmen.“

Weitere Voraussetzung sei, dass "sie sich ausdrücklich zur Einhaltung der FIA-Grundsätze des Friedens und der politischen Neutralität verpflichten".

Wenn du hier klickst, siehst du X-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von X dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
IMMER AKZEPTIEREN
EINMAL AKZEPTIEREN

Für den 22-jährigen Mazepin ändert sich mit dieser Entscheidung nicht viel: Aufgrund der Sperre Russlands wegen Doping-Verfehlungen startete der Haas-Pilot in der Formel 1 bislang ohnehin nicht für sein Land, sondern für den Russischen Automobilverband (RAF). Seine Weiterbeschäftigung beim US-Rennstall dürfte nun davon abhängen, wie es zwischen Haas und dem Titelsponsor Uralkali weitergeht. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Nikita Mazepins milliardenschwerer Vater Dimitri ist Mehrheitsaktionär bei dem Bergbauunternehmen. Haas beseitigte nach dem russischen Angriff auf die Ukraine bei den Testfahrten in Barcelona am vergangenen Freitag das Logo des Groß-Geldgebers sowie dessen Farben, die denen der russischen Flagge entsprechen, von Rennwagen, Garage und Motorhome. Juristen befassen sich mit dem Fortgang der Angelegenheit zwischen Team und Sponsor.

Die FIA teilte weiterhin mit, dass bis auf Weiteres bei ihren Veranstaltungen keine russischen und belarussischen Nationalsymbole, Farben und Flaggen gezeigt oder Hymnen gespielt werden dürfen.

Auch dürfen in beiden Ländern keine Wettbewerbe stattfinden - die Formel 1 hatte am Freitag bereits das für Ende September im russischen Sotschi geplante Rennen wegen „höherer Gewalt“ abgesagt.

Alles zur Formel 1 auf SPORT1.de