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Formel 1: Sebastian Vettel steht nach Fehlern vor einem "wichtigen" Jahr

„Vettel ist kein Denkmal-Typ“

In rund einer Woche beginnt die neue Saison in der Formel 1. Geht es nach SPORT1-Experte Christian Danner, dann steht Sebastian Vettel vor einem wegweisenden Jahr.
Sebastian Vettel hat auf der Präsentation seines neuen Wagens auch direkt ein Ultimatum an Aston Martin gestellt, sollte er nicht zurück auf die Siegerstraße kommen.
In rund einer Woche beginnt die neue Saison in der Formel 1. Geht es nach SPORT1-Experte Christian Danner, dann steht Sebastian Vettel vor einem wegweisenden Jahr.

Die neue Formel-1-Saison steht vor der Tür: Am kommenden Sonntag findet in Bahrain das erste Rennen statt.

Sebastian Vettel, der mit seinem Helm bei den Wintertests für Ärger sorgte, steigt dann wieder in den Aston Martin. Am letzten Testtag hatte der Heppenheimer den zehnten Rang belegt. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

SPORT1-Experte Christian Danner äußerte sich im AvD Motor & Sport Magazin zu Vettels Chancen in der neuen Saison. „Vettel ist genauso weit entfernt von einem Sieg, wie im vergangenen Jahr“, prognostizierte der 63-Jährige.

Grundsätzlich geht Danner von einem „wichtigen“ Jahr für Vettel aus. „Es wird gemunkelt, dass er seine beste Jahren bereits hinter sich. In den letzten Jahren ist er nämlich nicht durch fahrerische Highlights aufgefallen, sondern durch Fehler.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Vettel „ist ein eigener Charakter“

Danner glaubt zudem aus zwei Gründen nicht, dass der deutsche Formel-1-Pilot nun regelmäßig die Top-3-Teams angreifen kann. „Zum einen befinden sie sich noch im Aufbau. Zum anderen bezweifle ich, ob die Investitionen wirklich so sinnvoll sind“, sagte er über Vettels Rennstall Aston Martin.

Lobend erwähnte der ehemalige DTM-Fahrer die Einstellung von Vettel: „Sebastian Vettel ist nicht so der Denkmal-Typ, sondern er zieht seine Karriere wie geplant durch. Er ist ein eigener Charakter, der in der Formel 1 für sehr viel Frische und einen Hauch von Intellektualität gesorgt hat.“

Bei Ferrari habe es Vettel jedoch „schon etwas zusammengehauen“. Unabhängig davon müsse man nun hoffen, dass sich der 34-Jährige so wie vorher entwickelt, lautete das Fazit von Danner.

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