Wie besorgniserregend der Einschlag von Mick Schumacher im Qualifying zum GP von Saudi-Arabien gewesen ist, zeigt nicht nur die Tatsache, dass die internationale TV-Regie minutenlang keine Bilder von der Unfallstelle zeigte. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)
Formel 1: Darum gab es so lange keine TV-Bilder vom Schumacher-Crash
Neue Details zum Schumacher-Crash
Auch auf Fotos, die erst im Nachhinein veröffentlicht wurden, ist zu sehen, wie Schumachers Kopf von den besorgten Rettungskräften gestützt wurde, bevor sie den Piloten aus dem Auto holten.
Vorsichtsmaßnahmen bei Schumacher nicht nötig
Diese Vorsichtsmaßnahmen, über die Motorsport-Total.com berichtet, waren im Endeffekt aber dann doch nicht nötig gewesen. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)
Dass es vom Unfall so lange keine Bilder gab, lag demnach an zwei Faktoren. Erstens war nicht zu sehen, dass Schumacher alleine und ohne fremde Hilfe das Fahrzeug verlassen konnte – für die Regie ein Zeichen, dass etwas Schlimmeres passiert sein könnte. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)
Der Haas-Pilot klärte aber schon am folgenden Tag bei Sky auf, warum er das Auto erst einmal nicht verließ: „Ich wollte erstmal nicht aussteigen, weil ich wusste, da kommen noch ein paar Autos hinter mir. Dementsprechend hab‘ ich einfach mal geguckt, ob alles gut ist.“
Fehlender Boxenfunk beunruhigt Regie
Ein weiterer Grund, warum die Regisseure des Events zunächst beunruhigt waren und keine Bilder von der Crash-Stelle zeigten, war der fehlende Boxenfunk.
Das kann ein Zeichen dafür sein, dass der Pilot bewusstlos ist. Doch auch dafür hatte der 23-Jährige zumindest eine vage Erklärung parat. „Wahrscheinlich wurde irgendwas durchgetrennt“, vermutete er eine Blockade der Stromzufuhr zur Funkverbindung: „Ich wollte unbedingt sagen, dass es mir gut geht.“
Hätte diese Verbindung funktioniert, wäre wohl auch der Unfallort viel früher gezeigt worden und die TV-Zuschauer hätten nicht ganz so lange bangen müssen.