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Formel 1: Ferrari macht den Fans Hoffnung! Leclerc holt auf und Sainz mit intensivem Kampf

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Formel 1: Ferrari macht den Fans Hoffnung! Leclerc holt auf und Sainz mit intensivem Kampf

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Eine gute Nachricht für F1-Fans

Eine gute Nachricht für F1-Fans

Beim Kanada-GP liefert Carlos Sainz Weltmeister Max Verstappen einen heißen Tanz. Die Scuderia beweist, dass im Kampf um die WM mit ihr zu rechnen ist.
Im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 spricht Ruth Hofmann mit DTM-Rekord-Champions Bernd Schneider. Dazu analysiert SPORT1 Experte Christian Danner das Formel1-Rennen in Kanada.
Franziska Wendler
Franziska Wendler

Eigentlich hätte es für Max Verstappen beim Großen Preis von Kanada nicht besser laufen können. Der Formel-1-Weltmeister startete von der Pole Position und kam am Ende auch als Erster an.

Weil sein Teamkollege Sergio Pérez, aktuell Zweiter in der WM-Wertung, ausschied und Ferrari-Konkurrent Charles Leclerc nur Fünfter wurde, konnte der Niederländer seine Führung im Kampf um die Weltmeisterschaft ausbauen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Ganz so einfach war der Erfolg für den 24-Jährigen aber mitnichten. Vor allem hat das Rennen in Montreal eines gezeigt: Mit Ferrari ist zu rechnen!

Verstappen hatte mit Sainz zu kämpfen

Nach einer Safety-Car-Phase lag Scuderia-Pilot Carlos Sainz 16 Runden vor dem Ende direkt hinter dem aktuellen Champion. Was sich in der Folge entwickelte, war eine „nervenaufreibende“ Angelegenheit, wie es Verstappen später zugab.

Sainz hing bis zur Überquerung der Ziellinie im Heck des Red Bull und wartete nur auf einen Fehler. Diesen Gefallen tat der Niederländer dem Spanier zwar nicht, unter Druck setzen konnte Sainz seinen Konkurrenten aber allemal.

„Das war wirklich intensiv gegen Carlos. Ehrlich gesagt, war ich ein wenig erstaunt darüber, dass wir gegen Ferrari im Rennen nicht mehr Speed hatten“, wunderte sich Verstappen. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Der Niederländer hatte sichtlich zu kämpfen: „Ich war wirklich am Limit, um Carlos hinter mir zu halten. Aber er kam letztlich nie nahe genug, um einen verheißungsvollen Angriff zu starten. Ich habe sehr sorgfältig darauf geachtet, wie ich mein Auto platziere. Das war nervenaufreibend, aber ehrlich gesagt, hat es auch viel Spaß gemacht.“

Sainz: Ferrari war im Rennen schneller

Ähnlich äußerte sich auch Sainz selbst. „Die letzten Runden waren verrückt, ich war überall am Limit, ich glaube nicht, dass ich noch härter über die Randsteine hätte brettern können, dass ich noch näher an die Mauern hätte herandriften können. Klar bin ich enttäuscht, aber ich weiß auch – ich habe alles gegeben.“

Mit seiner Performance hat Sainz bei Red Bull in jedem Fall Eindruck gemacht. „Ich habe großen Respekt vor der Leistung von Carlos Sainz“, erklärte beispielsweise Teamchef Christian Horner.

Vor allem aber dürfte der Scuderia-Pilot klargemacht haben, dass mit den Roten aus Maranello weiterhin zu rechnen ist. „Das Positive ist, dass wir schneller waren. Wir waren das ganze Rennen schneller“, so der Spanier.

Leclerc gelingt Aufholjagd

Dem pflichtete auch SPORT1-Experte Christian Danner bei. Im AvD Motor & Sport Magazin sagte er: „Gegen Ende des Rennens hat man gesehen, ein Ferrari kann Verstappen die Stirn bieten. Die entscheidende Frage ist: Hätte ein Leclerc, der als Vorletzter losgefahren ist, hier vielleicht noch mehr drauflegen können als Sainz, der im Laufe der Rennen zwar gut war, aber auch mehrmals gecrasht ist?“

Zweifelsfrei beantworten kann man diese Frage freilich nicht. Leclerc hatte das Rennen aufgrund einer Strafe auf Rang 19 begonnen und sich in der Folge bis auf Platz fünf vorgearbeitet.

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Zufrieden war er damit aber nicht. „Eigentlich bin ich sehr frustriert. Der zweite Teil war okay, aber ganz am Anfang konnte ich überhaupt nichts machen“, erklärte er nach dem Rennen. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Gleich zweimal steckte der Ferrari-Pilot mit seinem Boliden in einem DRS-Zug fest. Ein zeitlich ungünstig gewählter Boxenstopp tat sein Übriges und verhinderte eine noch bessere Platzierung.

Spannung im WM-Kampf

Doch trotz der ungünstigen Ausgangslage, Leclerc konnte wichtige Punkte für die WM-Wertung sammeln – auch wenn es nicht für einen Angriff auf Verstappen reichte. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

„Es war ein sehr spannendes Rennen, es war viel los. Es war vielleicht schade, dass Leclerc nicht vorne gestartet ist, denn der Ferrari hat schon den Speed, um Verstappen herauszufordern“, äußerte dazu Ex-Rennfahrer Bernd Schneider im AVD Motor & Sport Magazin.

Für die Fans der Königsklasse ist der Kanada-GP ein Grund zur Freude. Nach unzähligen Jahren der Mercedes-Dominanz sehnen sich viele Anhänger nach Spannung im Titelkampf.

Zwar darf sich Red Bull aktuell über komfortable Führungen in Fahrer- und Team-Wertung freuen, Ferrari hat aber bewiesen, dass der Rennstall das Zeug hat, um Red Bull gefährlich zu werden.

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