Anzeige
Home>Motorsport>Formel 1>

Formel 1: Mick Schumacher abgeräumt! Verstappen profitiert von Leclerc-Fiasko in Frankreich

Formel 1>

Formel 1: Mick Schumacher abgeräumt! Verstappen profitiert von Leclerc-Fiasko in Frankreich

Anzeige
Anzeige

Schumacher abgeräumt! Vettels Pech

Schumacher abgeräumt! Vettels Pech

Nach zwei starken Rennen geht Mick Schumacher in Frankreich leer aus. Der Haas-Pilot hat zudem noch Pech. Max Verstappen und Mercedes profitieren vom Drama um Charles Leclerc. Sebastian Vettel verpasst WM-Punkte denkbar knapp.
Nach zwei starken Rennen geht Mick Schumacher in Frankreich leer aus. Der Haas-Pilot hat zudem noch Pech. Max Verstappen und Mercedes profitieren vom Drama um Charles Leclerc. Sebastian Vettel verpasst WM-Punkte denkbar knapp.
. SPORT1
. SPORT1
von SPORT1

Wilde Kämpfe um die Podestplätze - nur einer hielt sich fein aus allem raus.

Weltmeister Max Verstappen hat souverän den Großen Preis von Frankreich gewonnen, nachdem der Red-Bull-Pilot vom Ausfall des in Führung gelegenen Charles Leclerc profitierte. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

„Das war unglücklich für Charles, ich hoffe, es geht ihm gut“, sagte Verstappen: „Ich bin dann einfach mein Rennen gefahren. Es liegt noch einige Arbeit vor uns, wir werden einfach so weitermachen.“

Für den Ferrari-Piloten ist sein Crash ein herber Rückschlag im WM-Kampf. Sein Rückstand auf Verstappen wuchs damit auf 63 Punkte an. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Lesen Sie auch

Mercedes jubelt! Hamilton und Russell auf Podium

Hinter Verstappen holten sich in der Hitze von Le Castellet die beiden Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und George Russell die Positionen zwei und drei.

Der Rekordweltmeister fuhr in seinem 300. Grand Prix in der Königsklasse einen herausragenden zweiten Platz und damit das beste Saisonergebnis ein. Russell bestrafte kurz vor Schluss Red-Bull-Pilot Sergio Pérez, der den Restart nach einer Virtual-Safety-Car-Phase verpennt hatte.

Nach den Eindrücken von Freitag und Samstag war die Mercedes-Leistung überraschend, im Training und Qualifying hatten die Silberpfeile deutlich hinter der Spitze gelegen.

Dass Carlos Sainz im zweiten Ferrari vom vorletzten bis auf den fünften Platz vorfuhr, war nach der bitteren Enttäuschung um Leclerc ein schwacher Trost. Am Boliden des Spaniers waren einige Teile ausgetauscht worden, weshalb er von hinten starten musste.

Schumacher und Vettel verpassen WM-Punkte

Die deutschen Piloten blieben diesmal ohne WM-Punkte. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Mick Schumacher hatte nach zwei starken Rennen in Silverstone und Spielberg zuletzt diesmal mehr Probleme und zudem noch Pech, dass er im Rennverlauf vom Alfa-Romeo-Piloten Zhou Guanyu umgedreht worden war. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Am Ende reichte es für ihn nur zu Platz 15.

Sebastian Vettel konnte sich von Startplatz 12 nur um einen Platz verbessern und kam knapp hinter seinem Teamkollegen Lance Stroll ins Ziel. Der viermalige Weltmeister versuchte in der letzten Kurve noch eine Attacke, die fast zu einem Crash geführt hätte.

Leclerc bietet Verstappen zunächst Paroli

Leclerc hatte im Vorfeld des Wochenendes die Marschroute für den Rest der Saison vorgegeben.

Nach zahlreichen Patzern und technisch bedingten Ausfällen müsse er nun „perfekt“ abliefern und sich „keinen weiteren Fehler leisten“. Anfangs sah es auch so aus, als könne der 24-Jährige Verstappen Paroli bieten.

Beim Start blieb er vorne, und obwohl Verstappen in den ersten Runden immer wieder mit der Unterstützung von DRS versuchte, Überholmanöver zu setzen, behauptete der Ferrari-Pilot seine Führung souverän.

Die beiden hatten sich schnell vom Rest des Feldes abgesetzt und waren in ihrer eigenen Liga unterwegs.

Formel 1: Leclerc verliert Kontrolle über Ferrari

Doch der entscheidende Fehler unterlief Leclerc nicht unter dem Druck Verstappens: Der Niederländer war in der 18. Runde in die Box gekommen, um zu versuchen, mit frischen Reifen Zeit gutzumachen.

Alleine in Führung liegend leistete sich Leclerc dann einen Dreher und rutschte in die Streckenbegrenzung. Möglicherweise war ein steckengebliebenes Gaspedal die Ursache.

Während Leclerc seinen Frust herausbrüllte, funkte Verstappen erschrocken in die Box: „Ist er okay?“ Körperlich in Ordnung war der Monegasse, dafür aber auch stocksauer über diesen so ärgerlichen Fehler.

Verstappen jedenfalls nutzte diese Steilvorlage und verwaltete das Rennen an der Spitze souverän. Von Hamilton drohte dem Weltmeister keine Gefahr, sodass sich der Red-Bull-Pilot auf die Jagd nach dem Extrapunkt für die schnellste Rennrunde konzentrieren konnte.

Alles zur Formel 1 auf SPORT1.de

---

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)