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Video-Appell: Formel-1-Fahrer werben für Toleranz

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Video-Appell: Formel-1-Fahrer werben für Toleranz

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Emotionaler Appell von Vettel und Co.

Emotionaler Appell von Vettel und Co.

Mit einer emotionalen Video-Botschaft werben die Fahrer und Macher der Formel 1 für bessere Umgangsformen und ein Ende der Übergriffe aller Art.
Sebastian Vettel beendet nach der laufenden Formel1-Saison seine Karriere. Mick Schumacher ist somit der einzige Deutsche in der Formel 1. Kann er in die Fußstapfen des viermaligen Weltmeisters treten?
SID
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von SID

Mit einer emotionalen Video-Botschaft haben die Fahrer und Macher der Formel 1 für bessere Umgangsformen und ein Ende der Übergriffe aller Art an der Strecke und in den Sozialen Medien geworben.

Am Samstagmorgen, wenige Stunden vor dem dritten Training (13.00 Uhr) und dem Qualifying (16.00 Uhr/beide Sky) vor dem Großen Preis von Ungarn in Budapest, wandten sich die Stars Sebastian Vettel, Lewis Hamilton, Max Verstappen und Co. direkt an die Fans. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

„In der Formel 1 geht es um Wettkampf und Rivalität, aber auch um Respekt. Respekt unter den Konkurrenten, Respekt für die Fans, Respekt für die ganze Formel-1-Familie. Missbrauch jeder Art ist nicht zu akzeptieren, wer nicht respektvoll ist, für den ist kein Platz in unserem Sport“, hieß es in dem Video, in dem alle Fahrer sowie Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali und Mohammed bin Sulayem, Präsident des Automobilweltverbandes FIA, einzeln zu Wort kamen und so ein gemeinsames Statement verlasen.

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Zuletzt hatte es vor allem beim Großen Preis von Österreich schlimme Vorfälle gegeben. Zahlreiche Frauen berichteten online von wahren Spießrutenläufen auf den überwiegend von Männern besetzten Tribünen, auch Homophobie und Rassismus seien ein großes Problem.

Diese Erfahrungen erstreckten sich demnach auch auf die riesigen Areale rund um die Strecke und hätten schon in den vergangenen Jahren in Spielberg zum Alltag gehört. Doch nicht nur in Österreich sei es zu solchen Vorfällen gekommen.

„Wir können nicht die damit davonkommen lassen, die denken, dass sie andere ohne Konsequenzen angreifen können. Es ist unsere Pflicht, darauf hinzuweisen, und ‚Stop‘ zu sagen. Wir sind eine Gemeinschaft und schließen die aus, die andere online anfeinden“, lautete es weiterhin in der Video-Botschaft: „Wir werden das auch bei den Rennen nicht tolerieren. Aber wir brauchen Social Media, um darauf hinzuweisen. Wer sich hinter dem Deckmantel Social Media verbirgt und dort seine Beleidigungen verbreitet, ist nicht unser Fan. Wir stehen zusammen und bitten um Eure Unterstützung, dem Ganzen ein Ende zu bereiten. Im Sport und in der Gesellschaft.“ (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

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