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Formel 1: Entscheidung bei Red Bull? Einigung mit FIA im Budget-Streit steht bevor

Entscheidung bei Red Bull?

Im Verfahren über die Verletzung der Budget-Obergrenze seitens Red Bulls soll es eine Einigung gegeben haben. Der Rennstall von Weltmeister Max Verstappen scheint sich zu fügen.
Auf die Formel 1 kommen zur Saison 2023 eine ganze Reihe neuer Regeln zu. Der Motorsport-Weltrat der FIA verabschiedete die Änderungen am Mittwoch bei einer Tagung im Royal Automobile Club in London.
Im Verfahren über die Verletzung der Budget-Obergrenze seitens Red Bulls soll es eine Einigung gegeben haben. Der Rennstall von Weltmeister Max Verstappen scheint sich zu fügen.

Entscheidung bei Red Bull? (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Nach Informationen des Guardian in England wird der Rennstall um Weltmeister Max Verstappen die Bedingungen für eine akzeptierte Vertragsverletzung (Accepted Breach Agreement = ABA) eingehen.

Somit würde Red Bull eingestehen, die Budget-Obergrenze in der vergangenen Saison überschritten zu haben, zugleich aber eine höhere Strafe wie das Aberkennen des WM-Titels seitens der FIA vermeiden.

Red-Bull-Erklärung am Freitag?

Laut The Guardian gibt Red Bull im Laufe des Freitags eine offizielle Erklärung ab. Das Strafmaß wird noch erwartet. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Bereits Anfang Oktober hatte die FIA den Rennstall für schuldig befunden, die Budget-Obergrenze von 114 Millionen Pfund in der vergangenen Formel-1-Saison überschritten zu haben.

Den Schuldspruch hatte der viermalige Konstrukteurs-Weltmeister in einem Statement mit „Erstaunen und Enttäuschung“ aufgenommen. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Red Bull war demnach weiter der Überzeugung, dass man 2021 die Budget-Grenze eingehalten habe, „so dass wir die Feststellungen der FIA sorgfältig prüfen müssen“.

Nun scheint es - aus naheliegenden Gründen - zu einem Sinneswandel gekommen zu sein.

Bei dem erwarteten Schuldeingeständnis müsste sich Red Bull bereit erklären, die Kosten zu tragen, und auf alle Rechte verzichten, die sie haben, um die ABA anzufechten.

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