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Formel 1: "Sonst wird man nie gewinnen!" Bruder von Ferrari-Boss mit Wutanfall

Bruder von Ferrari-Boss in Rage

Bei Ferrari läuft es in dieser Saison noch nicht so wirklich. Das beschäftigt auch den Bruder von Ferrari-Boss John Elkann, weswegen dieser sich mit einem Wutanfall Luft macht.
Max Verstappen ist in Australien leistungstechnisch in einer eigenen Liga unterwegs und gewinnt trotz Fehlstart und chaotischem Ende.
Bei Ferrari läuft es in dieser Saison noch nicht so wirklich. Das beschäftigt auch den Bruder von Ferrari-Boss John Elkann, weswegen dieser sich mit einem Wutanfall Luft macht.

Diese Kritik trifft Ferrari aus dem engsten Umfeld.

Lapo Elkann, Designer und Bruder von Ferrari-CEO John Elkann, hat seinem Unmut über den ernüchternden Saisonstart der Scuderia in der Formel 1 via Twitter Luft gemacht.

„Ferrari braucht mehr Ernsthaftigkeit und eine Siegermannschaft in der Box und draußen“, schrieb sich der 45-Jährige seinen Frust von der Seele und legte noch nach: „Es ist an der Zeit für einen Weckruf. Politik und Spielchen müssen ein Ende haben, sonst wird man nie gewinnen.“

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Ob er daran glaubt, dass Ferrari in absehbarer Zeit die Wende schafft? Eher unwahrscheinlich, wenn man weitere Tweets von ihm betrachtet. Als ein User auf seinen Ursprungs-Tweet antwortete, dass dieser Appell hoffentlich ein Wendepunkt sein könnte, antwortete Elkann: „Leider nicht. Aber Dinge müssen gesagt werden.“

Ein anderer User schrieb, dass das Hauptproblem ein abwesender Präsident sei: „Ich habe noch nie eine Pressemitteilung, einen Brief oder etwas vom Präsidenten oder anderen Delegierten gelesen.“ Elkanns lapidare Antwort darauf: „Ich weiß, leider.“

Lapo Elkann mit Weckruf nach Melbourne

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Bruder von John Elkann in jüngerer Vergangenheit zum schlechten sportlichen Abschneiden der Scuderia in der Formel 1 geäußert hat.

Direkt nach dem Großen Preis von Australien vor zwei Wochen, bei dem Charles Leclerc ausgeschieden war und Carlos Sainz lediglich Rang zwölf belegte, schrieb Elkann: „Zeit, aufzuwachen“ - und garnierte den Tweet mit acht roten Ausrufezeichen.

Allerdings ist der bekennende Ferrari-Fan mit dieser Enttäuschung nicht allein. Auch Scuderia-Pilot Leclerc ist alles andere als zufrieden mit dem bisherigen Abschneiden.

„Ich habe nach drei Rennen nur sechs oder acht Punkte. Das ist frustrierend“, sagte Leclerc in Melbourne und schob fast desillusioniert hinterher: „Ich kenne nicht mal die genaue Punktzahl.“

Beim Großen Preis von Aserbaidschan nimmt Ferrari nun einen neuen Anlauf, in dieser Saison endlich positive Schlagzeilen zu produzieren. Vielleicht zeigt sich Lapo Elkann dann auch wieder versöhnlicher.