Dass Lewis Hamilton sich mit seinem Wechsel zu Ferrari einen „Kindheitstraum“ erfülle, kauft ihm Fernando Alonso offensichtlich nicht ab.
Formel 1: Geldgier statt "Kindheitstraum"? Alonso attackiert Hamilton
Geldgier? Alonso attackiert Hamilton
„Vor zwölf Monaten war es noch nicht sein Kindheitstraum, oder? Oder vor zwei Monaten, denn damals war es ein anderer Traum“, attackierte der 42-Jährige den siebenfachen Weltmeister, der im Zuge seines Wechsels zu Ferrari von der Scuderia geschwärmt hatte.
„Ich fühle mich unglaublich glücklich, nachdem ich mit Mercedes Dinge erreicht habe, von denen ich als Kind nur träumen konnte, dass ich nun die Chance habe, mir einen weiteren Kindheitstraum zu erfüllen. In Ferrari-Rot zu fahren“, hatte Hamilton betont.
Der zweimalige Weltmeister Alonso, der derzeit für Aston Martin auf der Rennstrecke unterwegs ist, nimmt ihm das aber offenbar nicht ab.
Hamilton verdient wohl fast 100 Millionen Euro pro Jahr
Wie das Portal formu1a.uno berichtet, könnten finanzielle Aspekte wohl auch einen entscheidenden Part beim überraschenden Wechsel des Engländers gespielt haben.
Demnach soll der 39-Jährige, der bis 2025 unter Vertrag steht, bei Ferrari pro Jahr 92 Millionen Euro verdienen. Neben dem Grundgehalt sind in diese Zahlen aber bereits Bonuszahlungen, Sponsorengelder, Bildrechte und Co. eingebaut.
Allerdings hatte der ehemalige Mercedes-Pilot, der bereits siebenmal Weltmeister wurde, schon in der Vergangenheit vom italienischen Rennstall geschwärmt.
Warum ihm Alonso nun indirekt vorwirft, aus Geldgier zu handeln, bleibt also offen. Allerdings sollen die beiden schon lange ein eher schwieriges Verhältnis pflegen. Bereits 2007, als beide Teamkollegen bei McLaren waren, sollen sich die beiden Piloten nach einem erbitterten Wettstreit zerstritten haben.
Wirklich zusammen kamen sie wohl nicht mehr, auch weil Alonso im WM-Fight 2021 öffentlich Hamiltons Konkurrent Max Verstappen unterstützte.