Weltmeister Max Verstappen grinste nach seiner Sensationsrunde zur Pole Position beim Großen Preis von Saudi-Arabien über das ganze Gesicht. „Ich bin sehr zufrieden, ich hätte die Pole nicht erwartet“, sagte der überraschte Niederländer. In wundersamen 1:27,294 Minuten hatte Verstappen die Highspeed-Strecke am Roten Meer am schnellsten umrundet - trotzdem verfiel er nach seiner 42. Pole nicht in Euphorie. „Im Rennen wird es schon schwer, die anderen hinter mir zu halten“. Trotzdem wolle er „mal schauen, was wir reißen können“.
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Nutzt Verstappen den Norris-Patzer?
Einfach wird der Grand Prix am Sonntag (19.00 Uhr MESZ/Sky) für Verstappen aber nicht. Gleich neben ihm startet Oscar Piastri im McLaren. Der Australier war neben seinem Teamkollegen Lando Norris der Topfavorit auf Startplatz eins, musste sich aber um 0,010 Sekunden geschlagen geben.
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Schlimmer traf es seinen Garagennachbarn, den WM-Führenden Norris. Im letzten Qualifyingabschnitt bretterte der Brite in der schnellen Kurve vier zu stark über einen Randstein und schlug in der Folge in die Mauer ein. Für ihn (77 Punkte) kommt der Crash zur Unzeit, führt er vor Piastri (3 Punkte Rückstand) und Verstappen (8 Punkte Rückstand) im Gesamtklassement nur knapp. Der 25-Jährige steht nun auf Rang zehn gewaltig unter Druck.
An der Spitze des Feldes dürfte sich ein Spektakel abspielen, denn auch Mercedes schielt auf den Sieg. George Russell startet in seinem Silberpfeil von Rang drei.
Für den Emmericher Nico Hülkenberg verlief der Kampf um die besten Startplätze enttäuschend. In seinem Sauber schlug er zwar Teamkollege Gabriel Bortoleto (20.), kam aber nicht über Platz 18 hinaus.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)