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Formel 1: McLaren setzt nächstes Statement

McLaren setzt nächstes Statement

Jubel bei McLaren: Oscar Paistri schnappt sich die Pole von Barcelona vor seinem Teamkollegen.
Oscar Piastri steht auf der Pole in Barcelona
Oscar Piastri steht auf der Pole in Barcelona
© IMAGO/Eibner
Jubel bei McLaren: Oscar Paistri schnappt sich die Pole von Barcelona vor seinem Teamkollegen.

WM-Spitzenreiter Oscar Piastri beginnt den Spanien Grand Prix (Sonntag, 15 Uhr im SPORT1-LIVETICKER) auf der Pole Position! Beim Qualifying am Samstag setzte der Australier die schnellste Runde. Er war zwei Zehntelsekunden schneller als sein Teamkollege Lando Norris, der die erste Startreihe komplettiert.

„Oscar ist stark gefahren“, lobte Norris seinen McLaren-Kollegen bei Sky. „Ein paar kleinere Fehler“ von ihm hätten den Unterschied gemacht. Drei Punkte liegen zwischen beiden in der Fahrerwertung.

In der zweiten Startreihe geht der amtierende Weltmeister Max Verstappen vor George Russell auf Rang drei ins Rennen. Lewis Hamilton fuhr auf Position fünf, Andrea Antonelli auf Platz sechs. Komplettiert werden die Top 10 durch Charles Leclerc (7), Pierre Gasly (8), Isack Hadjar (9) und Fernando Alonso (10).

Zuvor war Verstappens Kollege Yuki Tsunoda überraschend in Q1 ausgeschieden. Der Red-Bull-Pilot wird als Letzter ins Rennen auf dem Circuit de Catalunya gehen. Nico Hülkenberg schaffte es ebenfalls nicht in Q2 und wird Sonntag auf Position 16 beginnen.

Pole in Barcelona wichtiger als sonst

Statistisch gesehen ist die Pole Position in Barcelona so wichtig wie auf kaum einer anderen Strecke. Gut 70 Prozent der Siege seit 1991 wurden hier vom ersten Startplatz errungen - in Monaco etwa sind es nur knapp 50 Prozent.

Der Kampf um diesen Vorteil war nun eine recht exklusive McLaren-Angelegenheit, genau das Gegenteil hatte die Konkurrenz sich in Barcelona eigentlich erhofft: Der Weltverband hatte eine verschärfte Regel für die Frontflügel eingeführt, die vermeintlich an der Überlegenheit der McLaren hätte kratzen können. Bislang ist das nicht zu beobachten.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)