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FIA: Sainz senior verzichtet auf Kandidatur

Rallye-Idol verzichtet auf Kandidatur

Carlos Sainz senior wird nicht für das Amt des Präsidenten des Automobilweltverbandes FIA kandidieren. Das Rallye-Idol macht damit den Weg für Mohammed Ben Sulayem frei.
Carlos Sainz senior (r.) mit seinem Sohn
Carlos Sainz senior (r.) mit seinem Sohn
© AFP/AFP/Giuseppe CACACE
Carlos Sainz senior wird nicht für das Amt des Präsidenten des Automobilweltverbandes FIA kandidieren. Das Rallye-Idol macht damit den Weg für Mohammed Ben Sulayem frei.

Der zweimalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz senior verzichtet auf eine Kandidatur für das Amt des Präsidenten des Automobilweltverbandes FIA und hat damit den Weg für die Wiederwahl von Mohammed Ben Sulayem freigemacht.

Das bestätigte der Vater des Formel-1-Piloten Carlos Sainz junior am Mittwoch in den Sozialen Medien. Bislang gibt es keinen offiziellen Gegner für den derzeitigen FIA-Chef Ben Sulayem bei der Wahl am 12. Dezember in Taschkent/Usbekistan.

„Gegenwärtige Umstände nicht ideal“

„Ich habe in den letzten Monaten hart gearbeitet, um die Situation bei der FIA und die Anforderungen und Komplexität, die mit einem so wichtigen Projekt einhergehen, genau zu verstehen“, schrieb Sainz senior, der seit dem vergangenen Monat für den Posten im Gespräch war. Er sei allerdings nach „reiflicher Überlegung“ zu dem Schluss gekommen, „dass die gegenwärtigen Umstände nicht ideal sind, um die Grundlage für meine Kandidatur zu schaffen“.

Ben Sulayem ist seit Ende 2021 als Nachfolger von Jean Todt an der Spitze der FIA. Dem 63-Jährigen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ist das korrekte Verhalten der Sportlerinnen und Sportler immens wichtig, der viel diskutierte Strafenkatalog ist sein Herzensprojekt. Dieser wurde nach anhaltender Kritik zwar modifiziert, jedoch nicht ganz abgeschafft.