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Ex-Formel-1-Pilot attackiert Mann und wird festgenommen

Ex-Formel-1-Pilot festgenommen

Der ehemalige Formel-1-Fahrer Antonio Pizzonia sorgt in Texas nach einem gewalttätigen Zwischenfall am Rande eines Kart-Rennens für Aufsehen und wird vorübergehend festgenommen. Ein Video belastet den Brasilianer, der sein Handeln später mit dem Schutz seines Sohnes begründet.
Antonio Pizzonia sorgt für eine handgreifliche Auseinandersetzung
Antonio Pizzonia sorgt für eine handgreifliche Auseinandersetzung
© IMAGO/Sven Simon
Der ehemalige Formel-1-Fahrer Antonio Pizzonia sorgt in Texas nach einem gewalttätigen Zwischenfall am Rande eines Kart-Rennens für Aufsehen und wird vorübergehend festgenommen. Ein Video belastet den Brasilianer, der sein Handeln später mit dem Schutz seines Sohnes begründet.

Der ehemalige Formel-1-Fahrer Antonio Pizzonia hat am Samstag im US-Bundesstaat Texas einen Mann am Rande eines Kart-Rennens angegriffen und wurde daraufhin festgenommen.

Wie das US-amerikanische Portal TMZ berichtet, hat der 45-jährige Brasilianer im Speedsportz Racing Park im Norden von Houston für die handgreifliche Auseinandersetzung gesorgt.

Pizzonia wollte Sohn schützen

Der Unbekannte hatte sich nach einem Kart-Rennen mit Pizzonias Sohn unterhalten. Kurz darauf kam es zu dem Zwischenfall. Ein im Internet verbreitetes Video zeigt, wie Pizzonia dem Mann mit ausgestrecktem Bein in den Rücken springt.

Anschließend schlägt er ihm mehrfach ins Gesicht. Umstehende griffen ein, wenig später schaltete sich die Polizei ein. Pizzonia wurde festgenommen und vorübergehend inhaftiert.

Zunächst wurden keine offiziellen Angaben zu den genauen Umständen der Festnahme gemacht. Nach seiner Freilassung meldete sich Pizzonia jedoch selbst zu Wort. Er erklärte, er habe seinen Sohn schützen wollen und ihn deshalb „instinktiv verteidigt“.

Formel-1-Erfahrungen ohne Durchbruch

Der Brasilianer erlangte Anfang der 2000er-Jahre internationale Bekanntheit in der Formel 1. Er debütierte bei Jaguar, konnte dort aber nur wenige Rennen bestreiten.

Später fuhr er für Williams und sprang nach dem Unfall von Ralf Schumacher mehrfach ein. Trotz einzelner Punkteplatzierungen blieb ihm eine dauerhafte Karriere in der Königsklasse verwehrt.