Red Bull Racing muss vor dem Start der Formel-1-Saison 2026 den Abgang eines weiteren hochrangigen Mitarbeiters verkraften. Strategiechef Will Courtenay, der seinen Abschied bereits 2024 angekündigt hatte, wird das Team früher als ursprünglich geplant verlassen.
Schlüsselfigur verlässt Red Bull Richtung Konkurrenz
Bitterer Verlust für Red Bull
Der Brite wechselt zu McLaren, wo er künftig als Sportdirektor fungiert.
Eigentlich war vorgesehen, dass Courtenay seinen bis Mitte 2026 laufenden Vertrag bei Red Bull erfüllt. Nun bestätigte er in einem Social-Media-Beitrag die vorzeitige Trennung jedoch selbst.
Seit Gründung des Formel-1-Teams dabei
„Nach 22 Jahren bei Red Bull Racing, davon die letzten 15 als Leiter der Rennstrategie, freue ich mich, nun eine neue Herausforderung anzunehmen“, schrieb er.
Zugleich richtete er emotionale Worte an sein bisheriges Team: „Ich möchte mich bei allen bedanken, mit denen ich bei Red Bull gearbeitet habe. Ich habe so viele großartige Freunde dort und ich hoffe, dass ich noch immer viele von euch im Paddock sehen werde. Es waren unglaubliche zwei und ein bisschen Jahrzehnte.“
Courtenay war seit der Gründung des Formel-1-Teams Teil von Red Bull und stieg 2010 zum Strategiechef auf.
Formel 1: Abgangswelle bei Red Bull
Offenbar haben sich Red Bull und McLaren auf eine vorzeitige Trennung verständigt, die Courtenay einen Wechsel in der Winterpause ermöglicht. Bei McLaren wird er fortan einen deutlich erweiterten Aufgabenbereich übernehmen.
Courtenay ist nicht der erste prominente Name, der Red Bull in jüngerer Vergangenheit den Rücken kehrt.
Christian Horner wurde im Sommer infolge anhaltender teaminterner Unruhen entlassen. Stardesigner Adrian Newey wechselte bereits 2024 zu Aston Martin, Sportdirektor Jonathan Wheatley schloss sich Sauber an.