Oscar Piastris McLaren brach bei gemächlicher Fahrt aus, krachte in die Bande - und auf den Tribünen schlugen Tausende Heimfans die Hände über dem Kopf zusammen: Für den Australier war der Heim-Grand-Prix zum Saisonauftakt (JETZT IM LIVETICKER) schon vor dem Start beendet, auf einer Installationsrunde verlor Piastri plötzlich die Kontrolle.
Formel 1 in Melbourne: Crash vor Rennstart! Drama um Mitfavorit
Drama um Mitfavorit! Crash vor Start
Nach Kurve vier drehte sich der McLaren unvermittelt, beim Kontakt mit der Streckenbegrenzung wurde die Nase beschädigt, unter anderem ging ein Vorderrad verloren. „Ich bin okay“, funkte Piastri an die Box.
Weltmeister Lando Norris erkundigte sich nach der Ursache des Unfalls seines Teamkollegen. „Er hat das Auto beim Gangwechsel verloren“, ließ der Kommandostand wissen.
„Mit dem neuen Getriebe, das Schalten ist Mist, nicht sein Fehler“, sagte Norris wenig später noch vor dem Rennstart bei Sky.
Piastri wäre von Rang fünf ins Rennen gegangen und sagte zu dem ungewöhnlichen Crash: „Es war eine Kombination einiger Dinge. Kalte Reifen und ich bin auf den Kerb im Ausgang gekommen, das war mein Fehler – aber in dem Moment, als ich gecrasht bin, hatte ich auch mehr Leistung, als ich erwartet hatte. Ein sehr enttäuschendes Ende natürlich.“
Formel 1: Ähnliche Probleme bei Verstappen - Hülkenberg muss aufgeben
Bemerkenswert: Auch Max Verstappen hatte zu Beginn des Qualifyings am Samstag in einer eigentlich unbedenklichen Situation die Kontrolle über seinen Red Bull verloren.
Nico Hülkenberg im Audi rollte indes auf dem Weg in die Startaufstellung aus und musste von seinem Team weitergeschoben werden. Die Rennleitung untersuchte dies aufgrund eines Verstoßes gegen das Startprozedere.
An den Start gehen konnte Hülkenberg dann aber sowieso nicht.
Die Formel 1 geht in diesem Jahr mit völlig neuen Power Units an den Start, in denen Verbrenner und Elektromotor jeweils etwa für die Hälfte der Leistung sorgen.
Ganz vorne waren die beiden Mercedes-Piloten George Russell und Kimi Antonelli im Qualifying für die Konkurrenz unerreichbar.
-----
Mit Sport-Informations-Dienst (SID)