Nico Hülkenberg hat sich den Auftakt in die Formel-1-Saison 2026 sicher ganz anders vorgestellt - der Beginn der neuen Ära mit Audi begann in Melbourne für den Elftplatzierten im Qualifying jedenfalls denkbar schlecht.
Formel 1: Albtraum-Auftakt für Hülkenberg in Melbourne
Albtraum-Auftakt für Hülkenberg
Der 38-Jährige rollte mit seinem neuen Boliden bereits auf dem Weg in die Startaufstellung aus und musste von seinem Team weitergeschoben werden.
Dies führte zunächst zu einer Untersuchung der Rennleitung aufgrund eines Verstoßes gegen das Startprozedere, der einzige deutsche Fahrer im F1-Feld konnte dann aber sowieso nicht an den Start gehen.
Wer anschließend darauf wartete, was Hülkenberg zu dem bitteren Ausfall sagt, wurde enttäuscht – der Audi-Pilot kam nicht in die Interviewzone, sondern sprach laut Sandra Baumgartner lediglich mit F1.tv. „Ich müsste in die Regeln schauen, ob er nicht verpflichtet war dahinzukommen, weil er gar nicht am Rennen teilgenommen hat“, sagte die Sky-Reporterin.
Audi-Teamchef entschuldigt sich für Hülkenberg-Ausfall
Zumindest sein Teamchef Jonathan Wheatley stellte sich. „Ich möchte allen deutschen Fans und allen Nico-Fans sagen: Es tut mir leid, dass ihr ihn heute nicht sehen konnten. Aber wir werden alles daransetzen, das Auto wieder einsatzbereit zu machen“, sagte der Brite bei Sky.
Eine genaue Erklärung für den Ausfallgrund konnte jedoch auch Wheatley nicht liefern: „Wir haben auf dem Weg in die Startaufstellung die Telemetriedaten verloren – es gab keinerlei Kommunikation mehr mit dem Auto. Wir hatten einen Verdacht und haben versucht, das Problem zu beheben, aber das ist uns nicht gelungen.“
Kleiner Trost für Audi – und wohl auch ein Hoffnungsschimmer für Hülkenberg: Gabriel Bortoleto zeigte beim Sieg von Mercedes-Pilot George Russell, dass in dem Auto durchaus Pace steckt und fuhr mit dem neunten Platz die ersten Punkte für Audi in der Formel-1-Geschichte ein.