Max Verstappen nutzt die unfreiwillige Formel-1-Pause für ein echtes Highlight: Der viermalige Weltmeister startet am 18. und 19. April bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers auf der legendären Nordschleife. Möglich wird der Abstecher durch die Absage der Grands Prix in Bahrain und Saudi-Arabien infolge des Iran-Konflikts, die am 14. März offiziell bestätigt wurde.
Fix! Dann kehrt Verstappen auf die Nordschleife zurück
Verstappen wieder auf Nordschleife
Gefahren werden zwei Läufe über jeweils 240 Minuten auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs. Das Event findet vom 17. bis 19. April statt und gilt als Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen im Mai.
Verstappen teilt sich den Mercedes-AMG GT3 von Winward Racing mit Lucas Auer. Für den Niederländer ist es der erste gemeinsame Renneinsatz mit dem Österreicher im Rahmen seines Nordschleifen-Programms. Teamkollegen wie Jules Gounon und Daniel Juncadella fehlen, da sie zeitgleich in der FIA-Langstrecken-WM in Imola antreten.
Nordschleife: Verstappen feiert Premiere bei Dunkelheit
Besonders reizvoll: Das Samstagsrennen startet am frühen Abend und endet erst nach Sonnenuntergang. Verstappen hatte bereits nach der F1-Absage angekündigt, unbedingt im Dunkeln auf der Nordschleife fahren zu wollen – als Vorbereitung auf das 24h-Rennen am 16. und 17. Mai.
Schon kurz nach dem Japan-GP sammelte der Red-Bull-Star Testkilometer in der Eifel. Bilder von einem Zwischenstopp an der Döttinger Höhe sorgten in den sozialen Medien für Aufsehen. Sein knappes Fazit: „Fast on the Nordschleife. Really enjoyed it out there.“ Angesichts seiner kritischen Töne zu den künftigen Formel-1-Autos bekommt dieses Bekenntnis zusätzliche Brisanz.
Durch die Rennabsagen schrumpft der F1-Kalender von 24 auf 22 Läufe – und beschert Verstappen ein freies April-Wochenende, das er nun im „Grünen Hölle“ nutzt.