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Ohrfeige für Russell: "Es war völliger Unsinn"

„Völliger Unsinn“: Star abgewatscht

Nach dem packenden F1-Fight zwischen Kimi Antonelli und George Russell in Kanada schwärmt die Presse vom Italiener und erinnert an ein beinhartes Duell vor zehn Jahren.
Kimi Antonelli gewinnt nach einem Defekt seines Teamkollegen auch den Großen Preis von Kanada. Seine Führung in der Fahrerwertung baut der Italiener damit weiter aus.
Nach dem packenden F1-Fight zwischen Kimi Antonelli und George Russell in Kanada schwärmt die Presse vom Italiener und erinnert an ein beinhartes Duell vor zehn Jahren.

Kimi Antonelli ist auf dem besten Weg zur Nummer 1 bei Mercedes. Das fällt auch der italienischen Presse auf. „Er wird immer stärker, schneller, unaufhaltsam“, schreibt La Stampa, „keiner ist wie Kimi“, findet die Gazzetta dello Sport.

Pressestimmen zum Formel-1 Kanada-GP

Beim Blick auf Antonelli und George Russell fühlen sich zahlreiche Blätter schon erinnert an das teilweise überharte Mercedes-Duell zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton vor zehn Jahren.

SPORT1 hat die internationalen Pressestimmen zum Großen Preis der Formel 1 in Kanada gesammelt.

Antonellis Star-Wars-Duell begeistert Gazzetta

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: „Toto Wolff hatte sich kein Duell im Stil von Star Wars gewünscht, doch seine Piloten hatten für den Grand Prix von Montréal andere Pläne. Ihr Zweikampf machte das Rennen spannender denn je. Antonelli bot den Fans eine einmalige Show: Kein Fahrer ist wie Kimi.“

Italien feiert Antonelli und Mercedes-Duell

La Repubblica: „Star Wars, zweite Episode: Kimi gegen George. Der Bruderkrieg im Hause Mercedes versetzt die gesamte Formel 1 in Aufruhr. Die beiden liefern sich einen erbitterten Schlagabtausch ohne Pause.“

Corriere della Sera: „Antonelli spielt seine vierte Symphonie und liefert in Kanada ein Meisterwerk ab. Er glänzt mit Persönlichkeit, Aggressivität und Intelligenz.“

Super-Kimi setzt Russell unter Druck

La Stampa: „Super-Kimi: Er wird immer stärker, schneller und scheinbar unaufhaltsam. Auf und neben der Rennstrecke ist er schnell gewachsen, wie es nur Teenager können. Nun wird er selbst für seinen Teamkollegen Russell zur echten Gefahr – de facto sein einziger Rivale im Kampf um den WM-Titel.“

Il Messaggero: „Das Duell zwischen Antonelli und Russell ist vor allem ein zermürbender Nervenkrieg – insbesondere für Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Er erlebt eine Saison wie vor zehn Jahren, als sich Lewis Hamilton und Nico Rosberg bei Mercedes erbitterte Kämpfe lieferten.“

Guardian feiert packendes Mercedes-Duell

ENGLAND

The Guardian: „Ein Musterbeispiel für echten Rennsport. Russell musste einige großartige Defensivmanöver zeigen, und Antonelli war wie immer eine unbändige Kraft. Es war eine Freude, ihm zuzusehen. Hin und her attackierten sie sich, keiner war dabei fehlerlos. Es war grandioser Sport, bei dem nichts zwischen ihnen lag. Russell muss sich wohl fragen, was er noch tun soll, um in diesem Duell endlich einmal etwas Glück zu haben.“

Briten sehen Russells wütenden Ausraster

Daily Mail: „George Russell beteuerte immer wieder, er denke nicht an die Weltmeisterschaft. Er sagte es mit unbewegter Miene – und es war völliger Unsinn. Das zeigte sich, als er nach einem Defekt, der seinem glänzenden Auftritt ein Ende setzte, seine Kopfstütze auf die Strecke schleuderte. Er hämmerte mit beiden Fäusten auf sein Auto ein.“

The Telegraph: „Was für einen Schlagabtausch uns Russell und Antonelli da geliefert haben. Die beiden gingen Runde um Runde Rad an Rad, überholten sich gegenseitig und konterten immer wieder. Wenn das doch nur so weitergegangen wäre. Doch was für ein brutaler Rückschlag für Russell, als sich sein Antrieb verabschiedete – unfassbar grausam.“

Antonelli zeigt Killerinstinkt in Spanien

SPANIEN

Sport: „Kimi Antonelli stellte seinen ‚Killerinstinkt‘ unter Beweis. Der 19-jährige Italiener zeigte seinen unbändigen Ehrgeiz und verteidigte seine Führung in der Weltmeisterschaft mit Zähnen und Klauen. Nachdem er sich im turbulenten Sprintrennen am Samstag noch George Russell geschlagen geben musste, setzte er seinen Teamkollegen an diesem Sonntag erneut massiv unter Druck – und das so unerbittlich, bis das Auto des Briten zur Rennhalbzeit schließlich den Geist aufgab.“

Marca: „Der Albtraum des Jahres 2026 setzt sich für Fernando Alonso fort. Obwohl er unmissverständlich klargemacht hat, dass er Geduld hat und sein Moment noch kommen wird, bleibt die Realität für den zweimaligen Champion aus Asturien düster. Was eigentlich ein spannender Großer Preis von Kanada werden sollte, verwandelte sich in einen Albtraum, da es ihm nicht gelang, eines der beiden Rennen zu beenden. Am Sonntag kam er nicht einmal über die 27. Runde hinaus.“

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