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Legendäre Monza-Show: Vettel pilotiert Schumis Ferrari F2002

Vettel erinnert an Schumacher

Der viermalige Weltmeister darf in Monza den Ferrari seines einstigen Idols steuern - man werde Schumacher auf der Rennstrecke "spüren".
Heute vor genau 35 Jahren feierte Michael Schumacher mit 22 Jahren sein Debüt in der Formel 1 – ein kleiner Blick zurück in die Vergangenheit.
Der viermalige Weltmeister darf in Monza den Ferrari seines einstigen Idols steuern - man werde Schumacher auf der Rennstrecke "spüren".

Das Formel-1-Wochenende in Monza wird an beiden Tagen im Zeichen Michael Schumachers stehen, und für Sebastian Vettel ist die Ehrung des Rekordweltmeisters ein ganz persönliches Anliegen. „Wir sehen Michael nicht mehr, aber ich bin sicher, dass wir ihn am Sonntag sehr deutlich spüren und hören werden“, sagte Vettel am Donnerstag in einem Video auf seinem Instagram-Kanal.

Vettel selbst wird den F2002, Schumachers Weltmeister-Ferrari aus dem Jahr 2002, über die Strecke in Monza steuern: „Es ist ein großes Privileg und eine Ehre für mich, dieses Auto zu fahren.“

Formel 1: Vettel würdigt Idol Schumacher in Monza

Schumacher ist für Vettel ein Kindheitsidol, später freundeten sich die beiden erfolgreichsten deutschen Formel-1-Piloten an. Für die Demonstrationsrunden des viermaligen Weltmeisters Vettel sind nun 10 bis 15 Minuten angesetzt, die Ausfahrt wird vor dem Grand Prix (15.00 Uhr) stattfinden. Am Samstag dreht bereits Schumachers einstiger Teamkollege Rubens Barrichello einige Runden in dem Boliden, dessen V10-Motor einen völlig anderen Sound bietet als die aktuellen Hybridmotoren.

Schumacher kam 1996 zu Ferrari, gleich in seiner Debütsaison gelang ihm auch sein erster Sieg für Ferrari in Monza (8. September 1996). Dieser jährt sich am kommenden Dienstag zum 30. Mal, Ferrari nutzt das Rennwochenende in Italien, um Schumacher zu ehren. Fünf seiner sieben WM-Titel gewann der Deutsche mit der Scuderia.

Seit Schumachers folgenschwerem Skiunfall im Dezember 2013 schützt die Familie seine Privatsphäre vor der Öffentlichkeit.