Ferraris Qualifying-Plan erzürnt Hamilton in Baku

von SPORT1
Hamilton: "Größter Regelwechsel, den unser Sport je erlebt hat"
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Hamilton: "Größter Regelwechsel, den unser Sport je erlebt hat"

Lewis Hamilton beklagt Ferraris Qualifying-Plan in Baku. Ohne Windschatten verliert der Brite deutlich auf Charles Leclerc.

Lewis Hamilton hat nach Platz sechs im Qualifying zum Aserbaidschan-GP (Samstag, ab 13 Uhr im LIVETICKER) deutliche Kritik an Ferraris Ablauf geäußert.

Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister sah sich in seinem entscheidenden Q3-Run ohne Windschatten auf der langen Start-Ziel-Geraden – während er seinem Teamkollege Charles Leclerc nach eigener Darstellung den entscheidenden aerodynamischen Vorteil verschaffte.

Lewis Hamilton war nach dem Qualifying wütend
Lewis Hamilton war nach dem Qualifying wütendLewis Hamilton war nach dem Qualifying wütend© IMAGO/PsnewZ

„Wir haben das ganze Wochenende Probleme, die Reifen zum Arbeiten zu bringen“, sagte Hamilton. In Q1 sei sein SF-26 noch ordentlich gewesen: Der Brite war dort exakt eine Zehntelsekunde schneller als Leclerc. Danach drehte sich das Bild jedoch. In Q2 fehlten Hamilton 0,257 Sekunden, im finalen Segment sogar 0,495 Sekunden auf den Monegassen, der sich Startplatz zwei sicherte.

F1: Hamilton nach Qualifying verärgert

Hamilton verwies neben den Schwierigkeiten mit den Hinterreifen auf die geänderte Ferrari-Strategie. Nach Q2 habe das Team den Plan auf einen einzigen langen Run umgestellt, ohne zu berücksichtigen, dass er dabei ohne ein vorausfahrendes Auto auf die Strecke gehen würde. „Ich zog Charles die ganze Zeit“, erklärte Hamilton. „Am Ende gab ich ihm einen wirklich guten Windschatten bis zur Startlinie.“

Der Effekt könne in Baku enorm sein. Hamilton hatte im dritten Freien Training selbst von Windschatten profitiert und schätzte dessen Wert auf „sechs Zehntel“. Im Qualifying fehlte ihm dieser Bonus, zudem kämpfte er trotz der Aufwärmmanövern um Grip. „Ich schlängelte mich, um mein Leben zu retten, und bekam diese blöden Reifen trotzdem nicht zum Arbeiten“, schimpfte der Ferrari-Pilot.

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Mit 1:43,858 Minuten lag Hamilton 1,332 Sekunden hinter Polesetter George Russell. Leclerc fuhr in 1:43,363 Minuten auf Rang zwei, nur eine Tausendstelsekunde vor Oscar Piastri. Hamilton glaubt trotz des starken Ferrari-Resultats nicht, dass sein Team das zweitschnellste Auto besitzt: „Vielleicht das drittschnellste Auto.“


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.