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Besondere Ehre für Schumacher

Besondere Ehre für Schumacher

Beim Heimrennen in Italien fahren Charles Leclerc und Lewis Hamilton in einer Hommage an den Rekordweltmeister aus Deutschland.
Sieben Sterne zieren den Ferrari in Monza
Sieben Sterne zieren den Ferrari in Monza
© Ferrari S.p.a./SID
Beim Heimrennen in Italien fahren Charles Leclerc und Lewis Hamilton in einer Hommage an den Rekordweltmeister aus Deutschland.

Mit einer besonderen Lackierung möchte der italienische Traditionsrennstall Ferrari Rekordweltmeister Michael Schumacher ehren. 2026 jährt sich Schumachers erste Saison für Ferrari zum 30. Mal, in Anlehnung an eines „der bedeutendsten Kapitel ihrer Geschichte“ fahren die heutigen Scuderia-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton beim Formel-1-Rennwochenende in Monza (Rennen, Sonntag ab 15 Uhr im LIVETICKER) in einer Lackierung im Stil des Ferrari F310 aus dem Jahr 1996.

Neben dem klassischen Rot ziert Schumachers persönliches Logo das Auto. Die Fahrzeugnase mit sieben Sternen ist zudem eine Hommage an Schumachers späteres Helmdesign – ein Stern für jeden WM-Titel. Auch die Mechaniker und beide Piloten werden besondere Anzüge tragen, Hamilton und Leclerc werden zudem spezielle Helme aufziehen.

Schumacher prägt Ferrari immer noch

„Michaels Zeit bei Ferrari war weit mehr als nur eine Abfolge von Siegen und Titeln“, schrieb Ferrari: „Sein unermüdliches Streben nach Perfektion, sein Blick fürs Detail, seine Disziplin und seine Fähigkeit, ein echter Teamplayer zu sein, schufen eine Kultur, die zu einem der prägenden Merkmale der Scuderia wurde.“

Auch 30 Jahre später sei diese fester Bestandteil der Art und Weise, wie Ferrari heute an den Wettbewerb herangeht.

Schumacher führte Ferrari nach schwierigen Jahren mit sechs aufeinanderfolgenden Konstrukteurstiteln (1999 bis 2004) und fünf Fahrertiteln in Folge (2000 bis 2004) zeitweise wieder an die Spitze der Formel 1. Nach elf Saisons verließ er die Scuderia 2006 und ging in den Ruhestand. Von 2010 bis 2012 fuhr Schumacher bei Mercedes erneut in der Formel 1, ehe er seine Karriere endgültig beendete.