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MotoGP: Marquez verlässt Honda

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MotoGP: Marquez verlässt Honda

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MotoGP: Marquez verlässt Honda

Marc Marquez verlässt Honda nach elf Jahren. Seine Zukunft dürfte bald geklärt sein.
Die Major League Baseball, dazu der Saisonstart in der Svenska Hockeyligan sowie Fußball, unter anderem mit der Copa Libertadores und der AFC Champions League, und Motorsport der Extraklasse mit der NASCAR Cup Series: SPORT1+ hat im September ein hochattraktives Paket zu bieten.
. SID
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von SID

Der frühere MotoGP-Serienweltmeister Marc Marquez verlässt zum Ende der Saison nach elf Jahren das Honda-Werksteam. Das gab Honda am Mittwoch bekannt. Marquez wechselt aller Voraussicht nach auf eine Ducati, ab 2024 wird der Spanier laut übereinstimmenden Medienberichten an der Seite seines jüngeren Bruders Alex für das Team Gresini Racing fahren. Eine offizielle Bestätigung stand zunächst aus.

„Getrennt, aber immer zusammen“, schrieb Marquez nach der Bekanntgabe bei Instagram, „wir haben unvergessliche Momente geteilt: sechs Weltmeisterschaften, fünf Dreifach-Kronen, 59 Siege, 101 Podestplätze und 64 Poles.“ Es habe „Lachen, Tränen, Freude, schwere Momente“ gegeben, „aber am wichtigsten: eine einzigartige und unwiederholbare Beziehung“.

Marquez, zuletzt 2019 Weltmeister in der Motorrad-Königsklasse, hatte zuvor eine Entscheidung über seine Zukunft angekündigt und von drei möglichen Plänen gesprochen. Die Wahl fiel auf eine Luftveränderung, obgleich sein Vertrag bei Honda eigentlich noch bis Ende 2024 lief. Dieser wird aufgelöst.

Der 30-Jährige geht, weil die RC213V nicht mehr konkurrenzfähig ist. Marquez gelang sein bislang letzter Sieg im Oktober 2021 in Misano. In der WM belegt der Katalane mit 64 Punkten nur den 15. Rang. Da die Ducati-Piloten derzeit dominieren, wird Marquez im neuen Jahr voraussichtlich in den Kreis der Titelkandidaten zurückkehren.

Zuletzt hatte Marquez eine neue Version seiner Honda getestet - und nicht gerade begeistert auf die Erfahrungen reagiert: „Die Hauptprobleme bleiben die gleichen, daher müssen wir weiterarbeiten“, sagte Marquez. Bald ist es damit vorbei.