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Rallye Monte Carlo: Loeb gewinnt vor Ogier nach dramatischem Schlusstag

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Rallye Monte Carlo: Loeb gewinnt vor Ogier nach dramatischem Schlusstag

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Loeb schreibt in Monte Carlo Geschichte

Loeb schreibt in Monte Carlo Geschichte

Sebastien Loeb sichert sich den Gesamtsieg bei der Rallye Monte Carlo. Der Rekordweltmeister löst damit einen Schweden als ältesten Gewinner in der Rallye-WM ab.
Sebastien Ogier gewinnt zum achten Mal den Rallye-Weltmeistertitel und tritt mit Tränen in den Augen ab. Toyota-Teamkollege liefert dem Franzosen rund um Monza einen harten Fight.
SID
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von SID

Rekordweltmeister Sebastien Loeb ist zum ältesten Sieger eines Laufs in der Rallye-Weltmeisterschaft aufgestiegen.

Der 47-Jährige sicherte sich am Sonntag im M-Sport Ford den Gesamtsieg bei der Rallye Monte Carlo vor seinem französischen Landsmann Sebastien Ogier im Toyota.

Nach 15 von 17 Wertungsprüfungen hatte Weltmeister Ogier noch geführt, ehe ihm ein geplatzter Reifen in der vorletzten Prüfung den Gesamtsieg kostete.

"Ich bin wirklich glücklich. Als ich hierher kam, habe ich nicht viel erwartet, aber es war ein großartiger Kampf", sagte Loeb.

Loeb löst Schweden als ältesten Gewinner ab

Der neunmalige Weltmeister löste den Schweden Björn Waldegard als ältesten Gewinner in der Rallye-WM ab, der 1990 im Alter von 46 Jahren und fünf Monaten bei der Rallye Kenia triumphierte.

In der vergangenen Woche hatte Loeb die prestigeträchtige Rallye Dakar als Zweiter beendet. Mit acht Siegen in Monte Carlo stellte er den Rekord von Ogier ein.

Loebs Teamkollege Craig Breen (Irland) komplettierte das Podium. Die Teilzeit-Stars Loeb und Ogier (acht Weltmeistertitel) hatten sich stets ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, die Führung wechselte über die vier Tage dauernde Rallye mehrmals.

Ogier war mit einem Vorsprung von 21,1 Sekunden in den Schlusstag gegangen.

Ogier nur noch bei ausgewählten Rennen am Start

Im weiteren Verlauf des Jahres wird es diesen Zweikampf wohl nicht mehr geben.

Ogier (38) geht nur noch bei ausgewählten Rallyes an den Start, Loeb hatte vorerst nur für die Monte gemeldet.

Nach acht WM-Triumphen in den letzten neun Saisons wird Ogier seinen Titel in diesem Jahr wohl nicht verteidigen können, auch technisch ist das neue Jahr für die Rallye-WM aber eine Zäsur.

Erstmals kommen in der WRC Hybrid-Antriebe zum Einsatz: Ein Elektromotor liefert zusätzliche 100 kW (134 PS).

Zudem nutzt die Rallye-WM als erste Rennserie unter dem Dach des Automobil-Weltverbands FIA zu 100 Prozent nachhaltige Kraftstoffe.

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