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Transgender-Mann Sugiyama ins japanische Olympische Komitee aufgenommen

Transgender in Japans Olympia-Komitee

Fumino Sugiyama wird als erste Transgender-Person ins japanische Olympische Komitee aufgenommen. Der Ex-Fechter sieht denn auch eine positive Entwicklung der LGBT-Bewegung.
Teil des japanischen Olympischen Komitees: Sugiyama (r.)
Teil des japanischen Olympischen Komitees: Sugiyama (r.)
© AFP/SID/YOSHIKAZU TSUNO
Fumino Sugiyama wird als erste Transgender-Person ins japanische Olympische Komitee aufgenommen. Der Ex-Fechter sieht denn auch eine positive Entwicklung der LGBT-Bewegung.

Der ehemalige Fechter Fumino Sugiyama ist einen Monat vor den Wettkämpfen in Tokio als erste Transgender-Person ins japanische Olympische Komitee aufgenommen worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP.

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Der heute 36 Jahre alte Sugiyama war Mitglied des japanischen Frauenfechtteams, bis er mit 25 Jahren zurücktrat und sich als Transgender outete. (NEWS: Alles zu den Olympischen Spielen)

"Was sich am meisten verändert hat, ist die Anerkennung", sagte Sugiyama: "Viele Leute hatten den Begriff LGBT bis vor ein paar Jahren noch nie gehört, aber jetzt ist er im Mainstream angekommen."

In der vergangenen Woche hatte sich bereits der japanische Fußball-Star Kumi Yokoyama, Teilnehmer an der Frauen-WM 2019 und in der Saison 2017/18 beim 1. FFC Frankfurt aktiv, als Transgender-Mann geoutet.