Deutschlands Bronze-Heldin verwirrt mit Namen

Deutschlands Bronze-Heldin verwirrt mit Namen

Deutschland holt die erste Medaille bei den Spielen in Tokio. Zwei Wasserspringerinnen machen Edelmetall klar.
Deutschland hat seine erste Medaille!
Deutschland hat seine erste Medaille!
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. SID
von SID
am 25. Juli

Die Wasserspringerinnen Tina Punzel und Lena Hentschel haben bei Olympia in Tokio für die erste deutsche Medaille gesorgt.

Die Europameisterinnen sicherten sich im Synchronwettbewerb vom 3-m-Brett mit 284,97 Punkten Bronze. Der Sieg ging an die favorisierten Wang Han/Shi Tingmao (326,40), die China das fünfte Gold hintereinander in dieser Disziplin bescherten. Silber holten Melissa Citrini Beaulieu/Jennifer Abel (Kanada/300,78).

Für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) ist es die erste Olympiamedaille in diesem Wettbewerb seit 2008, als Ditte Kotzian und Heike Fischer in Peking ebenfalls Bronze gewonnen hatten.

Dass Wasserspringerin Lena Hentschel bei den Corona-Spielen in Tokio eine Olympiamedaille gewinnt, könnte auch Schicksal gewesen sein: Ihr zweiter Vorname lautet Corona. „Das ist kein schlechter Scherz - ich heiße wirklich Lena Corona Hentschel, das steht auch auf meiner Akkreditierung drauf“, sagte die 20-Jährige in einer Medienrunde nach ihrem Bronze-Coup mit Synchronpartnerin Tina Punzel vom 3-m-Brett am Sonntag.

„Es ist natürlich ein Running Gag seit dem Ausbruch der Pandemie“, sagte die Berlinerin, „aber ich bin noch immer stolz auf den Namen, weil er eigentlich eine sehr schöne Bedeutung hat.“

Trotzdem, ergänzte sie, habe sie sich in den vergangenen Monaten ein dickes Fell zulegen müssen. „Vorher war der Witz nur: ‚Haha, so wie das Bier.‘ Jetzt gehen die Witze in eine andere Richtung“, sagte Hentschel.

Der Name sei „eine Familientradition“ und werde „seit Generationen in meiner Familie weitergegeben“.

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