Deutsches Diskus-Duo verpasst Coup klar

Deutsches Diskus-Duo verpasst Coup klar

Fünf Jahre nach Überraschungs-Bronze in Rio hat Diskuswerfer Daniel Jasinski einen weiteren olympischen Coup klar verpasst.
Deutschlands Diskuswerfer Daniel Jasinski
Deutschlands Diskuswerfer Daniel Jasinski
© AFP/AFP/Andrej ISAKOVIC
. SID
von SID
am 31. Juli

Fünf Jahre nach Überraschungs-Bronze in Rio hat Diskuswerfer Daniel Jasinski einen weiteren olympischen Coup klar verpasst. Beim Triumph des Schweden Daniel Stahl kam der 31 Jahre alte Wattenscheider mit enttäuschenden 62,44 m nicht über Platz zehn hinaus.

Weltmeister Stahl setzte sich mit 68,90 m vor seinem Landsmann Simon Pettersson (67,39) durch. Bronze ging an den Österreicher Lukas Weißhaidinger (67,07).

Sportsoldat Jasinski hatte die Scheibe im dritten Durchgang auf rund 64 Meter geworfen, was ihm den Sprung in den Endkampf der besten Acht und drei weitere Versuche gesichert hätte. Der Wurf war aber ungültig. Für Olympia-Debütant Clemens Prüfer (Potsdam) war das Finale mit Platz elf und 61,75 m ebenfalls nach drei Runden beendet.

Damit kommt der Diskus-Olympiasieger erstmals seit 2008 nicht aus Deutschland. Damals hatte in Peking der Este Gerd Kanter gewonnen, 2012 siegte in London der mittlerweile zurückgetretene Robert Harting, vier Jahre später in Rio dessen Bruder Christoph.

Christoph Harting hatte das Ticket für Tokio verpasst und war nur als Ersatzathlet nominiert worden. Weil auch Speer-Olympiasieger Thomas Röhler verletzt in Japan fehlt, war Jasinski der einzige Medaillengewinner von Rio im deutschen Leichtathletik-Aufgebot.

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